Dorferneuerung in Richelsdorf: Grünes Band als letztes Projekt

Noch wirkt alles ein bisschen trist: Im kommenden Frühjahr, wenn die neue Bepflanzung grün wird, sieht es um die sanierte und erweiterte Weißberghalle schon anders aus. Auf dem Foto ist im Vordergrund der neue Jugendraum zu sehen, zu dem auch ein Freisitz gehört. Links sieht man den sanierten Teil der Weißberghalle. Foto: Dupont

Richelsdorf. Die Richelsdorfer haben mit ihrer Dorferneuerung viel erreicht. Wir ziehen Bilanz. Ein Projekt soll 2016 noch umgesetzt werden.

Zeiten der Dorferneuerung sind für die Orte spannende, aber nie leichte Zeiten. Für die Richelsdorfer war die Zeit besonders schwierig. Darüber könnte man ein dickes Buch schreiben. Wir ziehen im Schnellcheck Bilanz - gemeinsam mit den Mitgliedern des Arbeitskreises Dorferneuerung Wilfried Wetterau, Helmut Kohlhaas, Rolf Hornickel und Wildecks Bürgermeister Alexander Wirth.

Weniger als geplant 

Mit fünf geplanten Projekten ist die Dorferneuerung in Richelsdorf 2008 gestartet. Davon werden nur drei verwirklicht: die Sanierung und Erweiterung der Weißberghalle, die Gestaltung der Außenanlage der Halle und das Grüne Band entlang des Weihebaches, das zu einem besonderen Freizeitgelände umgestaltet wird. Weil die Halle viel Geld verschlang, bleibt für die beiden anderen Projekte - die Neugestaltung der Flächen im Bereich der Linde und des Brunnens - kein Geld mehr übrig. Das ist schade.

Zum Haare raufen 

Bei der Sanierung und Erweiterung der Weißberghalle traten immer neue Probleme auf. Dazu kam, dass die Bauphase in die Zeit ohne hauptamtlichen Bürgermeister fiel. Der Bau wurde teurer und dauerte erheblich länger als geplant. In dieser Zeit staute sich viel Frust an. Kirmes und Karneval konnten drei Jahre nicht stattfinden. Viele befürchteten, dass das Vereinsleben in dieser langen Zeit ohne Heimstätte zerfallen könnte.

Eine Heimat für alle 

Sieht man das Ergebnis, können die Richelsdorfer aber stolz auf sich sein. Der ernorme Einsatz hat sich gelohnt. Die Halle ist das mit Abstand größte und wichtigste Projekt der Dorferneuerung. Sie wurde erweitert um einen kleinen Vereinsraum, einen großen Multifunktionsraum, den man teilen kann, den Jugendraum und neue Toilettenanlagen.

Was die neue Heimstätte für das Dorf bedeutet und wie der Umbau des Grünen Bandes zu einer attraktiven Freizeitstätte für Jung und Alt geplant ist, lesen Sie in unserer gedruckten Mittwochausgabe.

Quelle: HNA

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