Bebraer Toom-Baumarkt eröffnet in größerem Gebäude – Platz für 19 weitere Mitarbeiter

Neu auf doppelter Fläche

Künftig mit über 50 Mitarbeitern im Einsatz: Unser Bild zeigt Marktleiter Swen Stockmann, rechts, mit einem Teil seines Teams. Zu den 32 Toom-Mitarbeitern, die aus dem bisherigen Gebäude nun umziehen, kommen im Neubau weitere 19 neue Arbeitsplätze hinzu. Die neue Verkaufsfläche ist mit 8600 Quadratmetern mehr als doppelt so groß wie die bisherige. Fotos: Meyer

Bebra. Der neue Toom-Baumarkt in Bebra ist gestern eingeweiht worden. Am Montagmorgen um 8 Uhr öffnet der Markt dann offiziell.

Der neue Markt wurde in den vergangenen zehn Monaten unweit des alten Toom-Markts an der Straße In der Lache gebaut und eingerichtet. Er ist mit 8600 Quadratmetern mehr als doppelt so groß wie das bisherige Marktgebäude.

Zehn Millionen investiert

Die 32 Mitarbeiter ziehen um, 19 weitere kommen dazu. Das Investitionsvolumen für Bau und Einrichtung umfasste etwa zehn Millionen Euro.

Das Gebäude wurde von der deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen vorzertifiziert. Grund dafür sind Bauweise und Gebäudetechnik, die Energie sparen sollen, wie Tobias Müller vom Toom-Energiemanagement erklärte. So werde die Wärme der bei der Durchlüftung ausgestoßenen Luft zurückgewonnen. Sensoren würden dafür sorgen, dass Licht und Temperatur automatisch reguliert werden.

Eine Pumpe befördert Grundwasser herauf, mit dem dann die vielen Pflanzen im Gartenbereich täglich gegossen werden. Umweltfreundliche Baumaterialien, so Müller, würden zudem gegenüber der herkömmlichen Bauweise für bessere Lufthygiene sorgen.

Der alte und neue Baumarktleiter Swen Stockmann schwärmt von dem Geschäft. „Früher haben wir alle Themen nur angerissen, jetzt können wir in die Tiefe gehen.“ Der Gartenbereich hat seine Größe verdoppelt. Neu sind auch ausgestellte Musterbäder. Durch eine Lichtkuppel fällt Tageslicht in die große Markthalle.

Zur Einweihung kamen auch zahlreiche Politiker. Bürgermeister Horst Groß sagte, für die Stadt Bebra werde der Markt ein Glanzpunkt im wirtschaftlichen Angebot sein. Groß hofft, dass der Markt Kaufkraft anziehen wird, die sich auch auf die übrige Stadt auswirkt.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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