Raiffeisenbank Ronshausen-Marksuhl hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich

Dividende weiter hoch

Ehrung bei der Raiffeisenbank: Dagmar Rohrbach (Mitte) gehört seit 30 Jahren dem Aufsichtsrat an. Ihr gratulierten (von links) der Vorsitzende des Aufsichtsrats Achim Michels, und sein Stellvertreter Uwe Teske sowie die Vorstandsmitglieder Ulrich Kraft und Matthias Axt. Foto: nh

Ronshausen. Die Raiffeisenbank Ronshausen-Marksuhl hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank, die in Ronshausen und Wildeck sowie im thüringischen Wartburgkreis ansässig ist, stieg im Geschäftsjahr 2011 um 3,2 Prozent auf 154 Millionen Euro. Der Gewinn lag bei 303 000 Euro. Das teilte der Vorstand mit.

Trotz der Finanzkrise haben die Kunden ihr Vertrauen nicht verloren. Im Gegenteil: Mit 132 Mio. Euro haben sie der Bank im vergangenen Jahr 1,4 Prozent mehr Geld anvertraut als noch 2011. Die Eigenkapitalquote stieg auf 8,0 Prozent. Zugleich hat die Raiffeisenbank mehr Kredite gewährt – ihre Summe stieg um 5,1 Prozent auf 74,3 Mio. Euro.

Dass das Geschäft gut gelaufen ist, darüber dürfen sich die 5510 Mitglieder freuen. Die Generalversammlung, die in der Mehrzweckhalle Hönebach getagt hat, bewilligte wie im Vorjahr eine Dividende von 7,0 Prozent auf die Genossenschaftsanteile. „Das ist überdurchschnittlich“, sagte Vorstandsmitglied Ulrich Kraft. Und auch Vereine in der Region haben etwas vom guten Ergebnis der Raiffeisenbank: Über 100 Vereine erhielten Spenden im Gesamtwert von 46 700 Euro.

Weiter geht die Erneuerung des Filialnetzes. Zur Mitte dieses Jahres wurden mehrere Kleinstzweigstellen in Thüringen geschlossen, dafür wurden andere Filialen technisch aufgerüstet. Nachdem die Geschäftsstelle in Marksuhl bereits im vergangenen Jahr umgestaltet wurde, seien nun die Filialen in Hönebach und Bosserode dran, sagte Vorstandsmitglied Kraft: „Wir entwickeln uns beständig weiter.“

Kritisch äußerte sich Kraft zur wachsenden Kontrolle der Bankenaufsicht. Die etwa 50 Mitarbeiter der Raiffeisenbank müssten immer mehr Auflagen erfüllen und Formulare abgeben. Das nehme einen steigenden Anteil der Arbeitszeit in Anspruch.

Von Marcus Janz

Quelle: HNA

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