Obersuhler Geschäft zweimal Ziel von Tätern

Dieb und Betrüger suchen Optiker heim

Obersuhl. Gleich zweimal ist das Geschäft eines Augenoptikers an der Eisenacher Straße in Obersuhl Schauplatz krimineller Machenschaften geworden. Nach Angaben der Polizei hat ein unbekannter Mann dort drei Sonnenbrillen aus den Geschäftsräumen entwendet.

Die Tat hat sich bereits am vergangenen Freitag, 9. August, zwischen 10.50 und 11.15 Uhr ereignet, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Der mutmaßliche Ladendieb hatte sich während der Tat auffallend lange an einem Verkaufsständer für Sonnenbrillen sehr viele verschiedene Brillenmodelle angesehen. Plötzlich sei er nach Angaben der Geschäftsleiterin aufgesprungen und habe die Filiale fluchtartig verlassen. Er entfernte sich über die Eisenacher Straße in Richtung Gerstungen.

Drei Sonnenbrillen fehlten

Die Mitarbeiter schöpften Verdacht und stellten bei einer Überprüfung fest, dass aus dem Verkaufsständer drei hochwertige Sonnenbrillen fehlten. Der Flüchtige ist etwa 35 Jahre alt und zirka 1,70 Meter groß. Er hat eine schlanke Figur und dunkelblondes, mittellanges Haar sowie grobporige Haut. Haut und Haare beschrieb die Mitarbeiterin als ungepflegt. Der Tatverdächtige trug ein beige kariertes Hemd. Weiterhin hatte er einen hochwertigen Rucksack der Marke „Dakine“ bei sich.

Am Dienstag gegen 15 Uhr versuchte ein Trickbetrügerpärchen, die Mitarbeiter des gleichen Augenoptikers mit einer so genannten Geldwechselfalle zu überrumpeln. Die beiden südeuropäisch aussehenden Täter - ein zirka 25 bis 30 Jahre alter Mann und eine 35 bis 40-jährige Frau - verwickelten die Verkäuferin in ein Gespräch, während sie Ware im Wert von weniger als zehn Euro mit einem 100-Euro-Schein bezahlten. Nachdem die Verkäuferin das Wechselgeld abgezählt und herausgegeben hatte, fiel ihr auf, dass der vorher auf den Verkaufstresen gelegte Hunderter nicht mehr dort lag. Sie ahnte den versuchten Betrug und forderte sofort das Wechselgeld zurück. Bei der zurückgegebenen Summe fehlten dann zunächst 50 Euro, die die resolute Verkäuferin ebenfalls zurückverlangte. Nachdem auch dieser Betrag zurückgegeben wurde, verließ das Pärchen das Geschäft.

Der Mann war etwa 1,60 Meter groß und von normaler Statur. Er hatte schwarze Haare. An seine Bekleidung konnte sich die Verkäuferin nicht mehr erinnern.

Die Frau beschrieben sie als ebenfalls 1,60 Meter groß, leicht korpulent mit schwarzen, zu einem Zopf gebundenen Haaren. Sie hatte eine auffällige Zahnlücke im Oberkiefer. Während der Tat trug die Frau eine große bunte Handtasche bei sich. (pgo)

Quelle: HNA

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