Gruppe der Ehrenamtlichen gibt es im Kreisaltenzentrum in Rotenburg seit zehn Jahren

Dankesfest für die Helfer

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Auf einen Blick: Das Kreisaltenzentrum in Rotenburg bedankte sich bei der Gruppe der ehrenamtlichen Helfer für zehn Jahre Einsatz und Mitwirkung in der Einrichtung.

Rotenburg. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Mit einem Zitat von Erich Kästner begrüßte Heimleiterin Bettina Wolf die ehrenamtlichen Helfer, Bewohner, Gäste und Kollegen zu einem Dankeschönfest im Kreisaltenzentrum in Rotenburg.

Der Anlass war das zehnjährige Bestehen der ehrenamtlichen Gruppe, die aus 26 Personen besteht. Das sind 25 Frauen und ein Mann.

„Dieser Nachmittag gibt mir die Gelegenheit, Ihr engagiertes ehrenamtliches und vor allem erfolgreiches Wirken in den Mittelpunkt zu stellen“, würdigte die Heimleiterin die Arbeit der Helfer. Sie freue sich, dass unter den Ehrenamtlichen sogar drei ganz junge Frauen sind.

Anstoß durch Mitarbeiterin

Den Anstoß zur Gründung der Gruppe gab die ehemalige Mitarbeiterin Hannelore Reinhardt. Sie habe bei ihrer Verabschiedung im Dezember 2003 den Wunsch geäußert, eine Bewohnerin, die sie viele Jahre gepflegt habe, auch weiterhin begleiten zu können. Einige ihrer Freundinnen wollten ebenfalls tätig werden. So sei die Idee entstanden, die Gruppe mit weiteren Helfern zu gründen, die zu dem Zeitpunkt nur vereinzelt ehrenamtlich tätig waren.

Die Motivation der Gruppenmitglieder sei sehr unterschiedlich, sagte Bettina Wolf. Manche seien wegen persönlicher Kontakte gekommen oder um solche zu knüpfen, andere durch ihr Engagement im Hospizverein oder in der Bürgerhilfe.

Verschieden seien auch die Tätigkeiten. Sie reichen von Besuchen, Einkäufen und dem Mitgestalten von Ausflügen, Festen und Gottesdiensten über Spaziergänge mit den Bewohnern, Musizieren, Singen und Nähen bis hin zur Begleitung im Sterben. Das seien nur einige Tätigkeiten, die von den ehrenamtlichen Helfern erbracht würden.

Deren Anliegen sei es, in erster Linie mit den Menschen zusammen zu sein und sie zum Lachen, Staunen und Nachdenken anzuregen. Das geschehe mit Achtung, Respekt und Wertschätzung gegenüber den Heimbewohnern. Dieses Wirken könne man gar nicht hoch genug einstufen.

Wolf: „Die wichtigsten Dinge im Leben lassen sich mit Geld nicht kaufen: Liebe, Gesundheit, Familie, Freundschaft und – das Ehrenamt.“ Ihr sei es deshalb eine große Ehre, sich im Namen der Bewohner und Mitarbeiter bei den Ehrenamtlichen zu bedanken. Das geschah mit einem bunten Geschenk: einer Blumenschale mit Frühjahrsblühern. Für die Stadt Rotenburg bedankte sich die Erste Stadträtin Ursula Ender bei den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. Mitgestaltet wurde das Dankeschönfest mit einem Lied vom Heimchor: Danke für die guten Freunde. Erika Werner und George Thiel trugen ein Gedicht vor, und musikalisch umrahmt wurde die Feier von einer Bewohnerin am Klavier.

Von Herbert Vöckel

Quelle: HNA

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