Probleme für Rettungsdienst und Schülerbeförderung – Stadt fordert Ampelregelung

Bürgermeister Christian Grunwald kritisiert geplante Vollsperrung

Deutliche Kritik an der geplanten Vollsperrung zwischen Schwarzenhasel und Erkshausen übt Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald.

Nach Meinung des Rathauschefs seien die großräumigen Umleitungen über Cornberg oder den Gudegrund an der Realität vorbei geplant worden. Die Hilfsfrist von Feuerwehren und Rettungsdienst könne dadurch nicht eingehalten werden. Auch die Beförderung von Schülern und Kindergartenkindern sei bei einer Vollsperrung nicht mehr gewährleistet.

Einen geeigneten Wirtschaftsweg, den Busse und Rettungsfahrzeuge benutzen können, gebe es in diesem Bereich nicht. Hessen Mobil stelle die Kommune wenige Wochen vor Baubeginn vor vollendete Tatsachen und lasse sie mit den entstehenden Problemen alleine, beklagt Grunwald. In einer Stellungnahme hat der Bürgermeister Hessen Mobil aufgefordert, die Straße bei halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung zu sanieren.

„Hessen Mobil ist sehr daran interesssiert eine verträgliche Lösung für alle Beteiligten zu finden“, sagte Behördensprecher Joachim Schmidt auf Nachfrage unserer Zeitung. Hessen Mobil stimme sich derzeit mit der Verkehrsbehörde der Stadt Rotenburg ab und suche zeitnah das Gespräch am runden Tisch. Ohne Vollsperung seien die Bauarbeiten jedoch nicht möglich, unterstreicht Joachim Schmidt. (jce)

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