Ausstellung zum Grimm-Jahr-2013 beendet Winterpause auf der Tannenburg

Burg öffnet märchenhaft

Musikalische Unterhaltung: Frank Kummer spielte in der historischen Kulisse der Nentershäuser Tannenburg auf der Harfe. Foto: Vöckel

Nentershausen. Die Magie der Märchen – so lautet der Titel einer Ausstellung in der Tannenburg in Nentershausen. Gestaltet wurde die Präsentation von 18 Künstlern mit mehr als 50 Exponaten – Gemälde, Installationen und märchenhafte Stillleben vom Kunstverein Bad Hersfeld. Anlass ist das Grimm-Jahr 2013.

Zu sehen ist die Ausstellung auf zwei Etagen des Wohnturms noch bis zum Montag, 1. April. Für Besucher geöffnet ist sie auf jeden Fall an den Ostertagen von Samstag bis Montag in der Zeit von 11 bis 18 Uhr. Gruppen können die Ausstellungen auch außerhalb dieser Zeit besichtigen. Sie werden gebeten, sich per Telefon unter der Rufnummer 0 66 27/86 93 anzumelden.

Tore wieder offen

Mit der Ausstellungs-Vernissage am Sonntag öffnete die Tannenburg auch wieder ihre Tore nach der Winterpause für Besucher und Gäste. „Den Ausstellungsort haben wir ausgesucht, weil dies eine lebendige Burg ist“, begründete Vorsitzende Mona Wieczorek die Standortwahl vor einer großen Schar von Besuchern.

Zwei wurden weitergegeben

Die Tannenburg habe auch etwas mit den Märchen der Brüder Grimm zu tun. Zwei seien von hier aus den Märchenschreibern weitergegeben worden. Mitgestaltet wurde die Eröffnungsfeier von Manfred Grund mit Gedichten von Eckhard Weise und musikalisch von Frank Kummer an der Harfe.

Eingebunden war auch die Burgbesatzung in die Ausstellungseröffnung. Alice Nüdling spielte die Königstochter, die im Märchen Rumpelstilzchen das Stroh zu Gold spinnt. Außerdem wirkten der Goldesel, die Zauberspinner, der Pfefferkuchenbäcker und der schlafende Wächter bei der Magie der Märchen in der lebendigen Nentershäuser Tannenburg mit.

Von Herbert Vöckel

Quelle: HNA

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