Bürgermeisterwahl in Wildeck: Alexander Wirth will es wagen

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Alexander Wirth: Den Haushalt der Gemeinde Wildeck zu konsolidieren ist sein wichtigstes Ziel. Foto: privat

Wildeck. Für die Bürgermeisterwahl in Wildeck am 6. Juli gibt es einen ersten Kandidaten: Alexander Wirth aus Richelsdorf. Der 44-Jährige will bei der Direktwahl als unabhängiger Kandidat auftreten und Nachfolger von Jürgen Grau werden. Unterstützt wird er von der SPD.

Wirth ist Diplom-Verwaltungswirt. Seit 2011 leitet er das Haupt- und Personalamt der Gemeinde Friedewald. Ende 2011 wurde er zum Büroleiter ernannt. „Ich will kandidieren, weil ich Wildecker bin“, sagt Wirth kurz und bündig. In den letzten Jahren sei in Wildeck Einiges aus dem Ruder gelaufen. Es seien auch schwere Zeiten ohne Bürgermeister gewesen, betont Wirth. „Und ich glaube sagen zu können, dass ich weiß, woran es fehlt.“

Engagiert für die Jugend

Der parteilose Verwaltungs-Fachmann war bislang politisch in Wildeck nicht engagiert. Sein Herz schlug und schlägt besonders für den Fußball. Er spielte selbst viele Jahre für die SG Richelsdorf/Süß. Seit 2007 arbeitet er als Jugendtrainer der SG Wildeck und seit 2009 als Jugendleiter.

Die Wildecker SPD unterstützt den unabhängigen Kandidaten. Die Delegiertenversammlung der SPD-Mitglieder der fünf Wildecker Ortsverbände stimmte mit „sehr sehr breiter Mehrheit“ für Wirth, berichtet der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Parlament, Armin Körzell. „Wir haben einen Fachmann gesucht und ihn in Wirth gefunden“, betont Körzell. „Wir brauchen einen solchen Verwaltungsfachmann, um das Wildecker Schiff wieder auf Kurs zu bringen.“

Welche Probleme Wirth als Bürgermeister als erstes anpacken würde, lesen Sie in unserer gedruckten Donnerstagausgabe.

 Von René Dupont

Quelle: HNA

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