27-Jähriger aus Trendelburg wird neuer Bürgermeister von Hohenroda

Bürgermeisterwahl: Klarer Sieg für Andre Stenda

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Blumen für den Nachfolger: Amtsinhaber Jörg Schäfer, der Ende August nach 18 Jahren im Amt des Bürgermeisters von Hohenroda in den Ruhestand geht, gratuliert Andre Stenda, der mit deutlicher Mehrheit der Stimmen gewählt wurde.

Hohenroda. Andre Stenda ist der neue Bürgermeister von Hohenroda. Der 27-Jährige aus Trendelburg, der als unabhängiger Kandidat angetreten war, aber von CDU, FDP und Freien Wählern unterstützt wurde, setzte sich im ersten Wahlgang mit 70,7 Prozent der Stimmen durch.

1373 der 1958 Wähler gaben ihm ihre Stimme. Stenda wurde gestern Abend in der Gemeindeverwaltung in Oberbreitzbach schon begeistert gefeiert, bevor Gemeindewahlleiterin Kerstin Rudolph das vorläufige amtliche Endergebnis bekanntgab.

Seine Mitbewerber Frank Hildebrand (SPD) und Bernd Eckhardt (parteilos) unterlagen deutlich. Hildebrand holte in der traditionellen SPD-Hochburg 522 Stimmen (26,9 Prozent). Für Bernd Eckhardt stimmten 48 Wählerinnen und Wähler (2,5 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei 74,3 Prozent.

Andre Stenda zeigte sich überwältigt von dem klaren Sieg. „Damit hätte ich nicht gerechnet“, sagte er. „Ich bin glücklich und stolz über das große Vertrauen, das meine Wählerinnen und Wähler mir geschenkt haben.“ Jetzt sei es an der Zeit, der Theorie Taten folgen zu lassen und den Weg gemeinsam zu gehen. „Gemeinsam ist man immer stärker“, meinte er vor allem mit Blick auf die SPD-Mehrheitsfraktion. Die Parlamentsvorsitzende Monika Mosebach hatte zuvor gesagt: „Wir müssen zusammenarbeiten und werden es irgendwie hinbekommen.“ Unterstützung boten Amtsinhaber Jörg Schäfer (SPD) und Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt dem jungen Bürgermeister an.

Wechsel war gewollt

Bei der Deutlichkeit des Wahlergebnisses sei klar, dass in Hohenroda der Wechsel gewollt sei, stellte Frank Hildebrand fest. Er wünschte Stenda alles Gute und vor allem, „dass er es richtig macht für die Menschen in Hohenroda. Die haben es verdient.“

„Ich bin nicht enttäuscht“, sagte Bernd Eckhardt. „Ich hätte mich geärgert, wenn ich nicht kandidiert hätte.“

Von Christine Zacharias

Quelle: HNA

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