Buchcafé soll ins Parkhaus einziehen

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Bis März 2014 muss das Buchcafé an der Badestube ausziehen, im Herbst 2014 soll die soziokulturelle Einrichtung in das Parkhaus am Neumarkt einziehen. Vor den neuen Räumlichkeiten im Erdgeschoss posieren die Investoren Günther Höpfner (links) und Heinrich Bohn (Zweiter von rechts) mit Helmut Weide-Basler und Monika Schmidt vom Buchcafé

Bad Hersfeld. Alles neu: Hieß es zuletzt noch, das Bad Hersfelder Buchcafé ziehe in die jetzige Havanabar am Markt, gibt es nun Pläne für eine Unterbringung im Parkhaus am Neumarkt.

Dort planen die Investoren Heinrich Bohn und Günther Höpfner, die die Problemimmobilie im Mai 2012 im Namen der Planet-Merchandise GmbH ersteigert hatten, ein Hotel einzurichten (unsere Zeitung berichtete). Von den Plänen, Penthouse-Wohnungen im Obergeschoss anzubieten, sind die beiden inzwischen abgerückt. Dafür soll in das laut Bohn "neue Parkhaus-Projekt" nun das Buchcafé integriert werden. Im Erdgeschoss, wo früher ein Einkaufsmarkt war, stünden der Kultureinrichtung 715 Quadratmeter zur Verfügung genug Platz für Bühne, Saal, Café, Büro- und Gruppenräume.

Das Buchcafé muss bis März 2014 an der Badestube 20 ausziehen, weil Kaufmann Martin Knauff dort ein neues Handelshaus errichtet. Als neue Standorte waren zunächst die City Galerie und der geplante Kulturhof ins Gespräch gebracht worden. In den Räumlichkeiten der Havanabar seien letztlich doch zu weitreichende und zu teure Umbauten nötig, erklärten Buchcafé-Geschäftsführer Helmut Weide-Basler, Monika Schmidt aus dem Vorstands-Team und Heinrich Bohn, dem auch die Immobilie am Markt gehört. Mit dem Parkhaus sei jetzt eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden worden.

Was das Ganze kosten wird, ist noch nicht bekannt. Die Finanzierung wollen sich die Investoren und der Verein für Kultur und Kommunikation als Träger des Buchcafés teilen. Dabei setzt das Team der Kultureinrichtung, die als Mieter in den Komplex einziehen wird, auch auf Eigenleistungen, Spenden und Fördergeld. Klar ist, dass das Buchcafé zwischen März und Herbst 2014 eine Pause bei seinem kulturellen Angebot einlegen muss.

Von Nadine Maaz

Quelle: HNA

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