Ab kommender Woche soll die Oberfläche auf 175 Metern Länge erneuert werden

Bau an der Breitenstraße

Hier wird gebaut: Auf einer Länge von 175 Metern soll die Breitenstraße in Rotenburg erneuert werden. Auch die Ampelanlage an der Kreuzung Untertor ist Teil der Sanierung. Die Radfahrer bekommen im Kreuzungsbereich Borngasse (rechts) eine Übergangsfurt. Foto: Schäfer-Marg

Rotenburg. Die Breitenstraße wird zur Baustelle: Ab kommender Woche soll auf eine Länge von 175 Metern ab Kreuzung Untertor die Oberfläche erneuert werden. Das erklärte Cornelia Höhl, Pressesprecherin von Hessen mobil. Die Straßenbaubehörde ist zuständig, weil es sich um eine Landesstraße handelt.

Das Projekt steht in Zusammenhang mit der Brückensanierung, wurde aber wegen der angespannten Verkehrslage beim Brückenbau nach hinten verschoben. Auch die Ampelanlage soll in diesem Zusammenhang erneuert werden. In die Bauarbeiten werden auch Gehwege einbezogen. Die Arbeiten, so erläuterte Cornelia Höhl weiter, sollen in vier Abschnitte gegliedert werden. Ende November will man damit fertig sein.

Die Besonderheit dabei: Für die Radfahrer im Kreuzungsbereich Breitenstraße/ Borngasse/ Untertor soll mehr Sicherheit entstehen. Damit folgen die Straßenbauer einer Forderung der Rotenburger Agenda-Arbeitsgruppe Verkehr. Schon 2005 hatte die Gruppe Radfahrerfurten, also Übergänge im Ampelbereich mit abgesenkten Bordsteinkanten, gefordert.

Arbeitsgruppensprecher Werner Steube hatte hier immer wieder nachgehakt – nicht zuletzt, weil er selbst immer wieder brenzlige Situationen im Bereich Borngasse beobachtet hatte. Radfahrer, darunter viele Schüler der Jakob-Grimm-Schule, rollten vom kombinierten Rad-Geh-Weg direkt auf die Straße im Kreuzungsbereich – übrigens unabhängig davon, ob die Ampel Rot oder Grün zeigt. Die Agenda-Arbeitsgruppe appelliert in dem Zusammenhang an alle Verkehrsteilnehmer, sich regelkonform zu verhalten: Autofahrer sollten den kombinierten Rad-Geh-Weg nicht als Parkplatz missbrauchen, Radfahrer und Fußgänger sollten auf ihrem Wegeteil bleiben und die Kreuzungen nur bei grüner Ampel queren, erklärte Steube eigentlich Selbstverständlichkeiten.

Von Silke Schäfer-Marg

Quelle: HNA

Kommentare