Arbeiten noch bis April

Die Braacher Kirche wird hell - Innensanierung läuft

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Besuch auf der Baustelle: von links Kirchenvorstand Jürgen Burmann, Pfarrerin Christine Berger, Pfarrer Friedrich Berger, und Kirchenvorstand Gerlinde Casper. Fotos: Schäfer-Marg

Braach. Auf Hochtouren wird in der Braacher Kirche gearbeitet. Die Innensanierung soll bis April 2015 abgeschlossen sein. Bisher laufen die Arbeiten nach Plan.

In der Braacher Kirche riecht es streng: Hier wird zur Zeit die weiße Wandfarbe abgebeizt - Teil der umfangreichen Innensanierung, die seit Juni betrieben wird.

Die alte Farbe stammt noch von der Kirchensanierung Anfang der 70er-Jahre und ist nicht atmungsaktiv, weil sie einen Kunststoffanteil enthält. Die neue Farbe, ein gebrochenes Weiß, hat Kalkbindung und gilt als durchlässig, erklärt Pfarrer Friedrich Berger bei einem Rundgang über die Baustelle.

Ein Restaurator hatte die Kirche bereits im Februar intensiv untersucht. Dabei wurden auch Reste von Wandmalerei entdeckt und in Sichtfenstern freigelegt. Inzwischen ist die Decke der Kirche komplett erneuert worden. Dazu wurden Schilfmatten verlegt und Putz aufgebracht. Die Elektroleitungen und die elektrische Heizung unter den Sitzbänke werden ebenfalls erneuert.

Für die Kirche wurde ein neues Beleuchtungskonzept entworfen. Dazu werden pendelleuchten eingesetzt. „Die Kirche wird hell“, sagt Pfarrerin Christine Berger. LED-Leuchten geben indirektes Licht und heben so die Struktur der Wände hervor.

Aufgewertet werden soll der Turm. Der dient im unteren Berich als Eingang und als eine Art Abstellkammer. Künftig sollen hier Gipsleuchten in den vier Ecken angebracht werden und den Turm indirekt erhellen. Der Gebäudeteil könnte zum Beispiel für kleine Ausstellungen genutzt werden, hat sich Pfarrer Berger überlegt.

Die Sanierung verläuft derzeit nach Plan. Kirchenvorsteher Jürgen Burmann und Gerlinde Casper hoffen ebenso wie das Pfarrerehepaar Berger, dass die Konfirmation im April 2015 wieder in der Kirche gefeiert werden kann.

Von Silke Schäfer-Marg

Quelle: HNA

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