Blumensteinschule Obersuhl: Musikabend umjubelt

Wie einst die Blues Brothers: Cool war der Auftritt der Schülerband mit Sängerin Roxanne Treuberg. Foto: Ernst

Obersuhl. Der Musikabend der Blumensteinschule füllte am Donnerstagabend erneut die Großsporthalle. Zum 37. Mal begeisterte die wohltönende Zusammenarbeit der Schüler, Lehrkräfte und freiwilligen Helfer die Zuschauer in der vollbesetzten Halle.

Die Tradition dieser Veranstaltung lässt sich vor allem daran erkennen, wer die Zuschauer sind: Neben Angehörigen und Freunden der Mitwirkenden waren auch viele ehemalige Schüler und Lehrkräfte gekommen. Einige von ihnen haben die Schule vor kurzem verlassen, andere sind schon seit vielen Jahren weg - doch der Musikabend ließ alle wieder zusammenkommen.

Das Eröffnungslied sang der Chor des sechsten Jahrgangs unter der Leitung von Franz-Karl Weber und Manuela Ihling. Es war eine Coverversion von „Applaus, Applaus" der Sportfreunde Stiller. Hoch hinaus flog Ihlings Klasse 7b danach mit „Astronaut“ von Sido und Andreas Bourani. Wenn vom Musikabend der Blumensteinschule die Rede ist, darf ein Auftritt nicht fehlen: Und zwar der von der Lehrerband um Frontmann und Sänger Fritz Landau.

Auch dieses Jahr verstand er es, mit seinem markanten Gesang die Leute zu unterhalten. „Sexbomb“ von Tom Jones und ein schottischer Folk-Song waren nur zwei ihrer vielen Lieder an diesem Abend.

Doch für das größte Aufsehen und Aufhorchen sorgten Landaus Bandkollegen Tobias Wehr und Karl-Heinz Martus. Beide betraten in Kilts und Schottenmütze die Halle, während sie auf Dudelsack und Trommel spielten.

Was Coolness bei einem Auftritt wirklich bedeutet, zeigte die Schülerband um Thorsten Gräf. Ganz im Stil der Blues Brothers spielten sie Swing und Jazz auf ihren Blasinstrumenten. Dazu sang Roxanne Treuberg richtig stark. Zum Schluss kürte noch Schulleiterin Doritha Rudschewski Sarah Ziegenbein zur Siegerin des Plakatwettbewerbes zum Musikabend. Die Schulleiterin kündigte an, dass die Tradition des Musikabends auch im nächsten Jahr fortgesetzt wird.

Von Pascal Ernst

Quelle: HNA

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