Grundschule stellt im Diakonischen Zentrum aus

Bebra. Inspiriert durch die documenta 13 haben Bebraer Grundschüler mit der Kunstlehrerin Regine Plaß Bilder im Stil der libanesisch-amerikanischen Poetin und Malerin Etel Adnan gestaltet.

Dabei wurde ein Leitmotiv der Künstlerin zugrunde gelegt: „Immer wenn ich vor einer Leinwand saß und keine Idee hatte, wo ich hinwollte, malte ich ein rotes Viereck.“ So entstanden viele Bilder, zumeist Landschaften. Im Documenta-Katalog werden Etel Adnans Bilder als „gemalte Haikus“ bezeichnet, was die Schüler dazu anregte, Haikus zu den gemalten Bildern zu schreiben. Ein Haiku ist ein dreizeiliges Gedicht.

Kindern im Kunstunterricht kreative Aktionen anzubieten, die ihnen ermöglichen, Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken, sei eine mittlerweile etablierte Form der Suchtprävention, erklärt Marion Raub vom Diakonischen Zentrum.

In diesem Zusammenhang wird die Fachstelle für Suchtprävention des Zweckverbands für Diakonie am Tag der Ausstellungseröffnung für die Grundschüler einen „Markt der Möglichkeiten“ im Diakonischen Zentrum eröffnen.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, 27. Februar, um 9.30 Uhr eröffnet und ist bis zum Sommer im Diakonischen Zentrum zu sehen. Jedermann ist eingeladen, während der täglichen Öffnungszeiten die Bilder und Gedichte anzuschauen. (ank)

Kontakt: Marion Raub, Projektstelle „Netzwerk gegen Armut“ , Telefon 06622/915907.

Quelle: HNA

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