Großes Spielfest lockte trotz schlechten Wetters 40 Kinder auf den Lispenhäuser Sportplatz

Bewegung statt Rumsitzen

Trotz Regenwetters nahmen zahlreiche Kinder am Kinderspieltag der Handball-Jugendspielgemeinschaft (JSG) Waldhessen in Lispenhausen teil. Sechs Spielstationen mussten beim Geschicklichkeitswettkampf durchlaufen werden. Da gab es einen Hindernislauf, Wurfübungen, Zielspritzen und Zielschießen sowie Weitwurf. Alle Fotos: Alexandra Koch

Lispenhausen. „Spaß an Bewegung, statt sitzen am PC“ war das Motto des Spielfestes auf dem Sportplatz Lispenhausen. Die Handball-Jugendspielgemeinschaft (JSG) Waldhessen war Ausrichter des Kinderspieltages. Zum Aktiv-Wochenende gehörten eine Zelt-übernachtung, Lagerfeuer mit Stockbrot sowie ein Beach-Handball-Turnier, bei dem Kinder und Eltern in Teams zusammen spielten.

„Für die Kinder war das ein besonderes Erlebnis“, sagte Ernst-August Pippert, JSG-Vorstandsmitglied aus Lispenhausen. „Im Wettkampf auch mal gegen die Eltern antreten zu können, kommt ja auch nicht so oft vor.“ Nach der Übernachtung im Zeltlager mit 17 Zelten wurde am nächsten Morgen gemeinsam gefrühstückt. „Zum Aufwachen gab es dann noch ein kleines Handballturnier zwischen Mädchen und Jungen“, berichtete Pippert.

Sechs Spielstationen

Höhepunkt des JSG-Aktiv-Wochenendes war das öffentliche Spielfest, an dem rund 40 Mädchen und Jungen teilnahmen. „Hätte es nicht geregnet, wären wesentlich mehr Kinder gekommen“, sagte Pippert. Umso motivierter und begeisterter waren die Kinder, die am Spielfest teilnahmen und dafür sechs Spielstationen durchliefen.

Da gab es zum Beispiel einen Hindernislauf, der mit kleinen Schubkarren überwunden werden musste. Außerdem wurde beim Wurf auf ein Handballtor die Geschwindigkeit gemessen. Mit Tennisbällen wurde an einer anderen Station Zielwerfen geübt. Auch Zielspritzen und Weitwerfen sowie Zielschießen wie beim Biathlon standen auf dem Programm der Geschicklichkeitswettkämpfe.

Gewertet wurde in zwei Altersgruppen: vor und nach 2006 Geborene. Beide Altersgruppen waren noch einmal unterteilt in Mädchen und Jungen. Daher wurden nach der Auswertung vier erste, zweite und dritte Preise überreicht.

„Der Kinderspieltag ist ein Pilotprojekt“, erklärte Pippert. „Wir möchten den Heranwachsenden zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, sich aktiv einzubringen.“ Natürlich freue man sich auch über Neuanmeldungen. „Schnuppern beim Handballtraining ist bei uns immer möglich.“

Großen Dank richtete Pippert auch an die ortsansässigen Vereine, die sich ebenfalls mit Jugendarbeit beschäftigen. Sie unterstützten das Spielfest aktiv. Im nächsten Jahr soll der Kinderspieltag voraussichtlich in Bebra stattfinden.

Von Alexandra Koch

Quelle: HNA

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