Jakob-Grimm-Schülerinnen jetzt Gesundheitsbotschafterinnen dank Grönemeyer

Bewegen hilft beim Denken

Stolz nach der Ausbildung: Die Jakob-Grimm-Schülerinnen Hannah Sippel, Irina Becker, Laura Hettstedt, Anna-Maria Aslan (hinten von links). Vorn von links Carmen Vesper, Sabrina Döttger, Prof. Dietrich Grönemeyer, Anastasia von und zu Gilsa, Sophia Erbe. Fotos: Meyer

Rotenburg. Schülerinnen der Rotenburger Jakob-Grimm-Schule haben sich am Institut des Medizin-Professors und Bestsellerautors Dietrich Grönemeyer in Bochum zu Gesundheitsbotschafterinnen ausbilden lassen. Die sieben Mädchen der siebten Klasse verbrachten dort drei Tage.

Hannah, Irina, Laura, Anna-Maria, Sabrina, Anastasia und Sophia reisten im Zug mit ihrer Lehrerin Carmen Vesper nach Bochum und trafen dort den Bruder des bekannten Musikers Herbert Grönemeyer. Im obersten Stockwerk des Instituts für die Behandlung von Rücken und Wirbelsäule empfing Dietrich Grönemeyer sie und weitere Schüler aus ganz Hessen in Turnschuhen und Trainingsjacke, demonstrierte gesunde Bewegungsmuster beim Heben und Bücken und beeindruckte die Gruppe durch seine enorme Beweglichkeit.

Die Mädchen erkundeten das Institut, hörten Vorträge zu Themen rund um Gesundheit, Ernährung, Bewegung, Konzentration und Motivation und sprachen in Arbeitsgruppen über ihre Erfahrungen. Am Ende gab es für alle das Botschafter-Zertifikat aus den Händen des Professors.

„Das alles weitergeben an die anderen Schüler“, so beschreibt Anastasia die Aufgabe, die die Gesundheitsbotschafterinnen jetzt haben. Die sieben Mädchen haben Ideen. Sie wollen eine Zumba-AG gründen und in den großen Pausen in der Aula Bewegungsseminare anbieten. Ihre Erkenntnisse wollen sie in einer Konferenz an die Lehrer weitergeben.

Referendarin Christiane Heer möchte die Schülerinnen in ihr Ausbildungsprojekt einbinden. Gemeinsam wollen sie Klassen der Jahrgangsstufen 5 und 6 besuchen und einüben, wie sich durch bestimmte Koordinationsübungen auf Zehenspitzen oder in der Hocke die Konzentration erhöhen lässt.

Dass es funktioniert, haben die neuen Gesundheitsbotschafterinnen bereits erprobt. Ihre Mitschüler mussten als Versuchskaninchen herhalten und unterschiedliche Übungen machen. Sie stellten fest, dass es daraufhin in der Klasse gleich ruhiger wurde. (zmy)

Quelle: HNA

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