Informationstage auf der Lehrbaustelle der Bauhandwerksinnung des Landkreises

Besser als das Image

Mauern auf der Lehrbaustelle: Waldemar Nosow, rechts, zeigt Senada, Lisa, Philipp und Niklas, vorne von links, aus der Klasse 8a der Rotenburger Jakob-Grimm-Schule, wie die Steine gesetzt werden. Hinten von links die Auszubildenden Tim, Marian, Christian und Dennis. Foto: Meyer

Bebra. Schüler der siebten und achten Klassen von Schulen aus dem ganzen Landkreis haben an mehreren Tagen der offenen Tür die Lehrbaustelle der Bauhandwerksinnung des Landkreises in Bebra besucht. An jeweils einem Vormittag wurden sie in den verschiedenen Bereichen unter Anleitung handwerklich tätig.

Auf der Lehrbaustelle werden Maurer, Stahlbetonbauer und Straßenbauer ausgebildet. Auch Fliesenleger und Zimmerer besuchen die Lehrbaustelle in ihrem ersten Lehrjahr.

Seit 2004 kommen jedes Jahr an den Tagen der offenen Tür zahlreiche Schüler in die Einrichtung. Im vergangenen Jahr waren es 600.

Die Jugendlichen sollten sehen, dass die Arbeit am Bau auch Spaß machen könne, sagte Obermeister Klaus Stöcker von der Innung. Stöcker: „Wir suchen dringend Auszubildende und haben die Hoffnung, dass wir die Schüler beim Bewerbungsgespräch wiedersehen.“ Das Handwerk habe ein Imageproblem, sagte Stöcker. Die Karrieremöglichkeiten in den Bauberufen seien vielen nicht bekannt, sagte Dirk Bohn, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.

Berufe schmackhaft machen

Um den Schülern die Berufe schmackhaft zu machen, ließen die Auszubildenenden die Besucher an den Tagen der offenen Tür Schubkarre fahren, sägen, hämmern, mauern und Fliesen verlegen.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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