Geschäftsführer-Stelle wird neu geschaffen und ausgeschrieben

Beschluss der Stadtverordneten: Rotenburger Stadtmarketing wird gegründet

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Rotenburg bekommt nun ein Stadtmarketing: Das wurde bei der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag beschlossen.

Rotenburg. Alle waren dafür: Die Rotenburger Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am Donnerstag einstimmig die Gründung einer Stadtmarketing- und Stadtentwicklungsgesellschaft mbH beschlossen.

Bürgermeister Christian Grunwald berichtet, dass die GmbH mit einem Etat von etwa 300.000 Euro jährlich ausgestattet wird.

Aufgabe des Stadtmarketings sei es unter anderem die Innenstadtkerne zu beleben, Fachwerkhäuser zu modernisieren und mehr Attraktivität für den Einzelhandel zu schaffen, sagte Grunwald, zudem solle Leerstand als Wohnfläche vermarktet werden. Jetzt heiße es, die Umsetzung auch schnell anzugehen.

Die Stelle als Geschäftsführer wird neu geschaffen und ausgeschrieben.

Neben der Gründung des Stadtmarketings gab es in der Sitzung der Stadtverordneten weitere Beschlüsse. So wurde entschieden, dass Inhaber eines Schwerbehindertenausweises ab einer Behinderung von 50 ermäßigten Eintritt in Schwimmbäder erhalten. Sie zahlen künftig im Hallenbad zwei Euro statt 3,50 Euro und im Hallenbad 2,20 Euro statt vier Euro. Eine Saisonkarte kostet für sie 42 Euro statt 72 Euro.

Das Parlament folgte damit dem Antrag der CDU. Der Beschlussvorschlag hatte ursprünglich vorgesehen, dass die Ermäßigung erst ab einem Behinderungsgrad von 70 gelten solle.

Resolution zum Bahnhof

Alle Fraktionen verabschiedeten in der Sitzung eine gemeinsame Resolution, in der sie die Deutsche Bahn AG auffordern, den Außenbahnsteig am Bahnhof in Lispenhausen zu modernisieren. Die „untragbaren Zustände" seien umgehend abzustellen. Größter Kritikpunkt ist seit Jahren vor allem der etwa 50 Zentimeter betragende Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und Zugeinstieg. (lad)

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