Rotenburgs Bürgermeister will ehrenamtlichen Unterstützer in der Stadt etablieren

Behindertenbeauftragter soll helfen

Rotenburg. Die Stadt Rotenburg soll einen ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten bekommen. Er soll als Ansprechpartner für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung stehen und deren Interessen gegenüber den städtischen Gremien vertreten. Einen entsprechenden Antrag hat Bürgermeister Christian Grunwald für die Stadtverordnetenversammlung vorbereitet.

Zu den Aufgaben des Behindertenbeauftragten könnte nach den Vorstellungen Grunwalds gehören, Bürger, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und politische Vertreter für die Probleme zu sensibilisieren, mit denen Menschen mit Behinderungen konfrontiert sind. Außerdem kann er Politik und Verwaltung bei der Umsetzung der Vorschriften des Hessischen Behinderten-gleichstellungsgesetzes unterstützen. Schließlich könnte er Projekte anregen, die Benachteiligungen abbauen, zum Beispiel Barrieren im Alltag. Er soll außerdem über den Sozialausschuss regelmäßig einen schriftlichen Bericht über seine Tätigkeiten abgeben.

Der Magistrat soll von der Stadtverordnetenversammlung beauftragt werden, den Behindertenbeauftragten – der natürlich auch weiblich sein kann – nach einer Ausschreibung zu berufen. Grundlage für die Initiative sind die UN-Behindertenrechtskonvention und das hessische Behinderten-Gleichstellungsgesetz. (sis)

Quelle: HNA

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