100 Abiturienten der Jakob-Grimm-Schule nahmen ihre Reifezeugnisse in Empfang

Behaltet die Augen offen

Was wären Schule und Schüler ohne die Arbeit der Schülervertretung: Grund genug für die Schülervertreter Fabian Degenhardt (Fünfter von links), Lena Gerlach (links) und Eva Maria Mettelem (Zweite von links), zwölf ihrer Vorgänger mit kleinen Geschenken zu überraschen. Fotos: Apel

Rotenburg. Der Sekt floss reichlich nach der Entlassungsfeier der Abiturienten der Jakob-Grimm-Schule in der BKK-Akademie am Donnerstagabend. Aber warum auch nicht. Sie haben es sich verdient, die erfolgreichen 100 des Jahrgangs 2011/12.

Daniel Wills und Lars Schmidt beklagten das „jähe, freudige Ende“ des langjährigen Schulbesuchs, um dann genau darauf zu achten, wie lang die Grußworte ausfielen.

Hausherr Sven-Oliver Neitzel philosophierte darüber, welche Eigenschaften ein Lehrer haben muss, um eine „Wandergruppe mit Spitzensportlern und Behinderten bei Nacht durch unwegsames Gelände zu verschiedenen Zielorten zu führen“. Bürgermeister Christian Grunwald dachte leicht verklärt an seine Schulzeit zurück, während der er sich bereits erste „Kniffe“ für den Umgang mit Politikern angeeignet habe.

Darüber hinaus dankte er dem Abiturientenjahrgang noch einmal ausdrücklich für „die hervorragend organisierte Brückenparty, die Maßstäbe für gemeinschaftliches Handeln von jungen Menschen für junge Menschen gesetzt“ habe, ehe er dazu riet, immer ein Ziel vor Augen zu haben und in der großen weiten Welt die kleine Stadt an der Fulda im Herzen zu behalten. Auch die Vertreter des Schulelternbeirats und des Fördervereins, Ilka Heinzerling und Stephan Degenhardt, gratulierten und drückten Respekt und Anerkennung für das von den Schülern Geleistete aus.

Ein steiniger Weg

In ihrer Abiturrede erinnerten Carina Gropengießer und Marie Christine Marg an Zeitabschnitte, die sie und die „Mitinsassen der Bildungsanstalt Jakob-Grimm-Schule“ auf dem „steinigen Weg in die Freiheit“ zurückzulegen hatten. Alles sei nur auszuhalten gewesen durch die ein oder andere Feier und weil es Lehrer gegeben habe, die den Weg in die Freiheit geebnet hätten.

Schulleiter Friedhelm Großkurth rief in seiner Rede dazu auf, nicht wegzuschauen, die Augen offen zu behalten, aktiv zu werden und Verantwortung für die Welt und sich selbst zu übernehmen.

Musikalisch umrahmt wurde die Entlassungsfeier von Philipp Krause, Juliane Plümpe, Silas Rehwald, Katharina Sitzler und Alexander Weyh von der Band „Nele“ - vor dem abschließenden Smalltalk mit Sekt sinnigerweise mit dem Stück: „This is the Beginning!“

Von Wilfried Apel

Quelle: HNA

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