Auch Zilchs Nachfolger weist Vorwürfe zurück

Becker: „Wurde alles abgestimmt“

Markus Becker

Ronshausen. Zu den gegen seinen Vorgänger Friedhold Zilch erhobenen Vorwürfen durch die FDP hat auch Ronshausens neuer Bürgermeister Markus Becker (CDU) Stellung genommen: „Zur Vorlage des Haushalts 2012 ist die Terminierung – wie von Friedhold Zilch dargelegt – so mit mir abgestimmt gewesen. Bereits im Februar hat mich mein Vorgänger intensiv in die Entwurfserarbeitung eingebunden“, erklärt der neue Bürgermeister. Bei mehreren Arbeitstreffen seien die Grund- und Eckdaten im Sinne seiner ab April zu tragenden Verantwortung einvernehmlich festgeschrieben worden.

„Leider ist der für die Haushaltsprogrammatik und die Erstellung des förmlichen Entwurfs zuständige Verwaltungsmitarbeiter dann länger erkrankt“, berichtet Becker. Sein Ausfall sei angesichts der „kleinen“ Verwaltung der Gemeinde nicht zu kompensieren gewesen, sodass in Abstimmung mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Ernst Richardt, der Einbringungstermin auf den 19. April verschoben worden sei.

„Die Etatvorlage erst im April verletzt kein Kommunalrecht – dies ist nicht nur in Ronshausen gängige Praxis und resultiert aus der Notwendigkeit, im Haushaltsentwurf möglichst realistische Prognosen zur Finanzentwicklung abgeben zu können“, sagt der neue Verwaltungschef. Dies schließe regelmäßig auch ein, die Schlussdaten des vorangegangenen Haushalts zu kennen, um daraus Schätzungen für das Folgejahr ableiten zu können.

Lob und Dank für Übergabe

Ausdrücklich danken wolle Becker seinem Vorgänger Zilch bezüglich der Amtsübergabe: „In vielen Gesprächen und bei vielen Treffen hat er mich auf aktuelle und grundsätzliche Aspekte der Amtsführung und der anstehenden Aufgaben vorbereitet – auch verwaltungsintern hat er alles ihm Mögliche getan, mir einen leichten und konstruktiven Einstieg zu ermöglichen“, sagt Becker. (pgo) Foto: Gottbehüt

Quelle: HNA

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