Bebras neues Herzstück: Bauarbeiten für Handelszentrum haben begonnen

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Vor dem ersten Spatenstich: Bebras Bürgermeister Horst Groß, rechts, spricht zu den Festgästen. An dieser Stelle in der Nähe des Bahnhofs wird bald das neue Handelszentrum stehen. Das Gelände im Hintergrund wird als Fläche für 170 Parkplätze dienen.

Bebra. Die Bauarbeiten für das neue Handelszentrum an der Apothekenstraße haben begonnen. Das feierten am Mittwoch Kommunalpolitiker und Vertreter der Baufirmen mit dem symbolischen ersten Spatenstich.

Das Handelszentrum gilt als Herzstück der Stadtsanierung, in deren Zuge seit einigen Jahren die Bebraer Innenstadt umgestaltet wird. Das Zentrum wird auf der Fläche zwischen Nürnberger Straße, Bismarckstraße und ehemaliger Post stehen. Mitten in der Stadt werden 6000 Quadratmeter Fläche für Einzelhändler und Dienstleister entstehen. Bauherr ist die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEB), die eine hundertprozentige Tochter der Stadt ist.

Wie Stefan Knoche von der SEB berichtet, sind bereits knapp 80 Prozent der Fläche vergeben. Das Modehaus Passerella wird einziehen, außerdem Filialen von Aldi, von Quick-Schuh, von der Bekleidungskette Takko und des Drogeriemarkts dm. Auch die Hoehlsche Buchhandlung wird in das Handelszentrum einziehen.

Die Sparkasse finanziert das 13 Millionen Euro teure Projekt. Obwohl Arbeiten europaweit ausgeschrieben wurden, blieben Planung und Bau bei Firmen der Region. Vertreter von Bickhardt Bau Kirchheim und Hermanns HTI Bau Kassel waren beim ersten Spatenstich dabei.

Das Gebäude wird zweistöckig. Da das Gelände abschüssig ist, wird es von verschiedenen Seiten in die verschiedenen Stockwerke jeweils einen ebenerdigen Zugang geben, so Stefan Knoche. Ein lichtdurchflutetes Atrium wird die Besucher, die durch den Haupteingang an der Nürnberger Straße kommen, empfangen. Dass der Haupteingang dort liegt, ist Absicht, erklärt Knoche. Das Zentrum solle sich der Stadt zuwenden.

170 Parkplätze werden auf dem Gelände entstehen. Als Eröffnungstermin ist der 25. September 2014 geplant.

Für das Bauprojekt mussten zahlreiche Gebäude abgerissen werden. Das als Semms Ecke bekannte Haus ist als einziges auf dem Gelände stehen geblieben. Es soll für eine halbe Million Euro saniert werden. Rund um das Haus haben Arbeiter mit Erdarbeiten begonnen. Auch der Kampfmittelräumdienst ist im Einsatz. Dass der das Gelände auf Weltkriegsbomben untersucht, war Auflage des Regierungspräsidiums.

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Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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