Bebras Feuerwehr zogen Bilanz – Auftakt zum Stadtfeuerwehrtag

Sascha Schöße

Gilfershausen. Die Zahl der Einsätze der Bebraer Feuerwehren ist im vergangenen Jahr gegenüber 2011 von 113 auf 81 zurückgegangen. Das berichtete Stadtbrandinspektor Holger Stöber am Freitag in der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Feuerwehren in Gilfershausen.

Davon seien 30 Brandeinsätze und 51 technische Hilfeleistungen gewesen. Die Versammlung war gleichzeitig Auftakt zum Stadtfeuerwehrtag.

Stöber wies vor 238 männlichen und 20 weiblichen Aktiven der zwölf Stadtteilfeuerwehren darauf hin, dass fast jeder 50. Einwohner Bebras in einer der Feuerwehren aktiv sei. Die durchschnittliche Ausrückzeit habe bei vier Minuten gelegen, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen sei, dass zwei Alarmübungen und rund 80 Übungen organisiert und 37 Lehrgänge besucht worden seien.

Vor dem Zelt stellten sich Ehrende und Geehrte auf, von links Matthias Langheld, Kreisfeurwehrverbandsvorsitzender Thomas Specht, Udo Riedl, Stadtbrandinspektor Holger Stöber, Christian Soldan, Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, stellvertretender Stadtbrandinspektor Thomas Schmidt, Frank Weber, Günther Lehn, stellvertretender Kreisbrandinspektor Hermann Funk, Carsten Hacker, Arno Ring, Bürgermeister Horst Groß, Kreisbrandmeister Stefan Hertrampf, Adolf Iffland, Martin Dölle. Fotos: Apel

Als besonders erfreulich bezeichnete er es, dass ein großes, in Luxemburg im Einsatz gewesenes Tanklöschfahrzeug beschafft worden ist und dass sieben junge Feuerwehrleute den Grundlehrgang besucht haben: „Der Nachwuchs ist im Anmarsch!“ Was die Beteiligung beim Erwerb des sogenannten Feuerwehrführerscheins anbelangt, zeigte sich der Stadtbrandinspektor nur bedingt zufrieden. Er forderte dazu auf, die „Startschwierigkeiten“ zu überwinden und sich für den zweiten Durchlauf anzumelden. Auch bei der Einführung des Digitalfunks hapere es noch. Da noch kein Termin für die kreisweite Einführung feststehe, habe die Stadt auch noch keine Geräte abgerufen. Weiterbildungen für Sprechfunkberechtigte und Unterrichtungen für Führungskräfte seien jedoch in Planung.

„Als vor wenigen Wochen Voralarm für einen Hochwasser-Katastrophenschutzeinsatz in Sachsen ausgelöst worden ist, hat sich gezeigt, dass ohne Probleme 13 Kameraden zur Verfügung gestanden hätten und dass wir auch für überörtliche Einsätze gerüstet sind!“, stellte Stöber heraus. Er gratulierte den Weiterödern noch einmal ausdrücklich zum Sieg bei den Kreiswettkämpfen in Niederaula.

2204 Stunden Zeit für die feuerwehrtechnische Ausbildung von 92 Jungen und sechs Mädchen, allgemeine Jugendarbeit, Vor- und Nachbereitung und Sitzungen nahmen sich Jugendwarte und Betreuer der Jugendfeuerwehren der Stadt Bebra. Das jedenfalls berichtete Stadtjugendfeuerwehrwart Sascha Schöße, der für 2014 ein Zeltlager ankündigte. Artikel links

Von Wilfried Apel

Quelle: HNA

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