Von Genua nach Spanien

Bebraer Shkodran Mustafi steht vor Wechsel zum FC Valencia

Valencia. Fußball-Weltmeister Shkodran Mustafi steht nach spanischen Medienberichten möglicherweise vor einem Wechsel von Sampdoria Genua zum FC Valencia. Bislang gibt es weder ein Dementi noch eine Bestätigung.

„Sampdoria Genua und der FC Valencia verhandeln n

Aktualisiert um 16.26 Uhr.

och“, sagt Kujtim Mustafi. Der Vater des Bebraer Fußball-Weltmeisters Shkodran Mustafi kommentiert die neuen Meldungen über seinen Sohn zurückhaltend.

Es ist auch nicht immer die reine Wahrheit, die in spanischen Sportzeitungen steht, aber die Blätter Marca und As sind sich diesmal einig. In den spanischen Zeitungen ist zu lesen, dass sich Mustafi und der FC Valencia bereits geeinigt haben.

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Bei den noch ausstehenden Verhandlungen, von denen Kujtim Mustafi spricht, geht es vermutlich um Geld. Der FC Valencia soll Sampdoria eine Ablösesumme von acht Millionen Euro geboten haben. Die Spanier suchen einen Ersatz für den französischen Innenverteidiger Jérémy Mathieu, der für eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro zum FC Barcelona gewechselt ist.

Mustafi, der bei der WM in drei Spielen zum Einsatz kam, ehe er sich einen Muskelbündelriss zuzog, soll in Valencia einen Fünfjahresvertrag erhalten. Sein Kontrakt in Genua läuft noch bis 2016.

Vater Kujtim haben wir gestern in Genua beim Mittagessen gestört, das er zusammen mit seinem Sohn Shkodran eingenommen hat. Shkodran Mustafi wollte sich zu den Gerüchten um seinen Transfer nicht äußern, aber es spricht viel dafür, dass der Bebraer in der kommenden Saison für den FC Valencia verteidigt. Mustafis erklärtes Ziel ist es, weiterhin zum Kreis der Nationalmannschaft zu gehören, und in diesem Zusammenhang wäre ein Wechsel von der schwächelnden italienischen in die starke spanische Liga der nächste logische Schritt.

Spanien fehlt dem Nordhessen auch noch in seiner Sammlung der wichtigsten europäischen Fußball-Nationen, denn vor Genua sowie dem Liverpooler Klub FC Everton und nach dem FV Bebra und dem SV Rotenburg war Shkodran Mustafi auch schon beim Bundesligisten Hamburger SV aktiv. (geb/dpa)

Quelle: HNA

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