Bebraer SPD gibt keine Empfehlung zur Stichwahl

Bebra. Die Bebraer SPD traut beiden verbliebenen Bürgermeisterkandidaten, Volkmar Hanf von Gemeinsam für Bebra und Uwe Hassl, parteilos, das Amt zu und gibt daher keine Empfehlung zur Stichwahl am Sonntag, 22. September, ab.

In einer gemeinsamen Sitzung berieten der SPD-Stadtverbandsvorstand und die Fraktion den Ausgang des ersten Wahlgangs, bei dem die Kandidatin Christina Kindler mit 19,2 Prozent der Stimmen ebenso die Stichwahl verpasste wie CDU-Kandidat Thorsten Bloß.

Viel Nachdenklichkeit gab es nach Mitteilung von Gerhard Schneider-Rose unter den sozialdemokratischen Kommunalpolitikern mit Blick auf ein Wahlergebnis, welches deutlich zeige, dass ein mit Plakaten, Wahlständen und Hausbesuchen geführter Wahlkampf viele nicht mehr erreiche. Deutlich wurde bei der Beratung, dass die SPD sowohl Volkmar Hanf als auch Uwe Hassl die Ausübung des Bürgermeisteramtes zutraut und dass mit beiden Kandidaten eine gute Zusammenarbeit möglich sein werde. Deshalb werde die SPD dem Wählerwillen Respekt zollen und keine Wahlempfehlung abgeben.

Die stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Stefanie Koch sprach Christina Kindler im Namen aller Anwesenden Anerkennung für den engagiert und mit viel Herzblut geführten Wahlkampf aus – auch wenn es am Ende nicht für die Stichwahl gereicht hat.

Christina Kindler bedankte sich für die Hilfe im Wahlkampf und versicherte, dass sie auch weiterhin aktiv in der Stadtverordnetenversammlung und im Stadtverband mitarbeiten wird.

(red/ank)

Quelle: HNA

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