Zwei weitere Hindernisse im Boden verankert

Bebraer erweitern Skaterpark auf dem Gelände der Brüder-Grimm-Schule

Neue Herausforderung: Die Bebraer Skatergruppe hat ihre Sportanlage erweitert. Unter anderem ist eine sogenannte Rail entstanden. Über die Schiene wollen Jan Zindler, Martin Siebert, Tobias Akar, Jonas Biensack, Ilja Boksgorn und Can Uz, von links, mit den Skateboards rutschen. Foto: Meyer

Bebra. Die Bebraer Skatergruppe hat erneut an ihrem Skaterpark auf dem Gelände der Brüder-Grimm-Schule an der Kerschensteiner Straße gebaut. Zwei weitere Hindernisse haben die Jugendlichen und jungen Männer um Martin Siebert, Jan Zindler und Tobias Akar mit Betonfundamenten im Boden verankert.

Stadtjugendpfleger Uli Rathmann ist begeistert vom Engagement der jungen Leute, die nicht als Verein organisiert sind, sich aber als Arbeitskreis der Bürgerinitiative „Zukunft für Bebra“ angeschlossen haben. Es gehöre zum Aufgabenbereich der Stadt, die jungen Leute zu unterstützen.

Die nahmen bei der Aktion auch die Hilfe des Bauhofs in Anspruch. Metallteile eines Geländers, die beim Bahnhofsumbau ausrangiert wurden, finden jetzt eine neue Verwendung. Mitarbeiter des Bauhofs verschweißten sie neu und stellten den Skatern Beton und Arbeitsgeräte, etwa einen Presslufthammer, zur Verfügung.

Die Skater entfernten die Asphaltschicht und gossen Betonfundamente, in denen sie die Metallteile befestigten. Diese bilden nun eine sogenannte Rail und eine sogenannte Polejam, also Hindernisse, über die die Sportler mit ihren Skateboards rutschen können. Der Skaterpark nimmt damit mehr und mehr Gestalt an. Verschiedene Rampen existieren bereits.

Martin Siebert, Sprecher des Arbeitskreises, verriet, dass die Gruppe an einem neuen Videofilm über ihr Hobby arbeitet. Einen ersten Film, der Skateboardfahrten in Bebra und großen Städten mit Skateboard-Szene zeigt, führte die Gruppe im vergangenen Jahr im Bebraer Kino auf. (zmy)

Quelle: HNA

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