Nur Aufzüge an Bahnhof in Bebra geplant

Radfahrer ärgern sich: Weg zu Gleisen bleibt beschwerlich

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Beschwerlich: Das Bild zeigt Günther Kinscher beim Versuch, sein Rad zu den Gleisen am Bahnhof in Bebra zu bekommen. Laut Bahn ist diese Radrinne gar nicht als solche gedacht.

Bebra. Fahrradfahrer wie Günther Kinscher aus Bebra wundern oder ärgern sich: Beim Versuch, das Rad aus der Unterführung auf den Bahnsteig an Gleis drei zu befördern, stoßen sie auf eine Barriere.

Zwar steht auf der rechten Seite neben den Stufen eine Rinne zum Schieben zur Verfügung, allerdings liegt diese so nah unter einem doppelten Handlauf, dass das Rad nur in extremer Schräglage nach oben gelangen kann. Mit Satteltaschen ist es gar nicht mehr möglich.

„Ich frage mich, in welcher Körperzwangshaltung man ein Fahrrad in dieser Rinne bewegen soll, wo doch das Geländer im Weg ist“, so Kinscher.

Für die Bahn ist die Fahrradrinne gar nicht als solche gedacht. Auf Anfrage erklärt sie, Fahrradrinnen werde es künftig nicht mehr geben. Stattdessen erhielten die Gleise Aufzüge für den barrierefreien Zugang. Zwei Aufzugsanlagen werden gebaut.

Günther Kinscher findet diese Lösung unbefriedigend. Warum, das lesen Sie in unserer gedruckten Donnerstagausgabe. (zmy)

Quelle: HNA

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