Bebra war Mekka für Eisenbahn-Fans

Bebra. Auf den Bahnsteigen drängen sich die Menschen, auf allen Gleisen rollen Züge, herrscht hektische Betriebssamkeit. Einmal im Jahr erwacht der Bahnhof in der alten Eisenbahnerstadt Bebra zur Größe längst vergangener Jahre.

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Mehr zur Bedeutung von Bebra als Eisenbahn-Knotenpunkt finden Sie hier.

Mehrere tausend Besucher kamen am Samstag zum Dampflokfest rund um den Bahnhof. Bereits früh am Morgen dampften die ersten historischen Züge in den Bebraer Bahnhof. Rund um das Bahngelände und bis in die Innenstadt hinein, wo die Geschäfte bis 18 Uhr geöffnet hatten, wurde der vierte Dampftag zum großen Volksfest bei strahlendem Sonneschein.

Dampflokfans und Eisenbahnfreunde kamen nicht nur aus der Region, sondern aus ganz Deutschland, um die auf Hochglanz restaurierten alten Lokomotiven und die historischen Eisenbahnwaggons zu bestaunen und bei Mitfahrten das goldene Zeitalter der alten Eisenbahn nachzuempfinden. Eisenbahnvereine aus ganz Deutschland präsentierten nicht allein historische Dampflokomotiven, sondern auch Elektrische sowie Dieselloks. Die Zubringerzüge aus Kassel und Fulda zum Bebraer Bahnhof sowie mehrere Pendelfahrten zwischen Sontra und Bebra waren gut besetzt.

Bebra macht Dampf: Viele alte Eisenbahnen

Wer mochte, konnte sich Karten für eine Mitfahrt im Führerstand einer E-Lok des Eisenbahnmuseums Darmstadt-Kranichstein kaufen oder im Speisewagen des Meininger Dampflok-Vereins ein Bierchen aus Thüringen trinken. (ach)

Quelle: HNA

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