100.000 Euro Schaden

Großbrand in ehemaligem Betonwerk Bebra: Vermutlich Brandstiftung

Bebra. Großbrand im ehemaligen Betonwerk Witzel im Bebraer Stadtteil Weiterode: Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag an mehreren Stellen in dem früheren Bürogebäude Feuer gelegt.

Wie die Polizei mitteilte, wurden gegen 3.40 Uhr die Feuerwehren aus Bebra und Umgebung alarmiert. Eine Autofahrerin hatte das Feuer in den Gebäuden an der Eisenacher Straße bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte brannten das ehemalige Verwaltungsgebäude und eine Werkshalle.

Aktualisiert um 12.57 Uhr

Nach einer Stunde war der Großbrand unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Vormittag an. Laut Polizei gibt es deutliche Hinweise auf Brandstiftung. Am ehemaligen Verwaltungsgebäude war eine Kellertür aufgebrochen worden. Im Innern haben Täter dann vermutlich an mehreren Stellen Brandbeschleuniger verteilt und ihn angesteckt. Dadurch stand das ehemalige Verwaltungsgebäude sehr schnell in Flammen. Zudem wurde in der benachbarten ehemaligen Lager- und Fertigungshalle eine größere Menge an Unrat und Sperrmüll angezündet. Auch hier wurde laut Polizei Brandbeschleuniger eingesetzt.

Bei dem Feuer entstand ein Schaden von 100.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Beamte des Landeskriminalamts haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bebra mit den Ortsteilen Weiterode, Iba, Breitenbach, Asmushausen, der Stadt Rotenburg mit der Drehleiter, der Feuerwehr Bad Hersfeld mit Atemschutz waren mit über 90 Einsatzkräften vor Ort. Die Eisenacher Straße in Weiterode war bis 7 Uhr voll gesperrt.

Großbrand in ehemaligem Betonwerk

Karte:

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © TVnews Hessen

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion