Unter dem Arbeitstitel Kulturerlebnisweg wird mit Förderung der EU geplant

Schätze am Wegesrand

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Viel zu bieten: Die Bebraer Dörfer locken mit viel Natur, idyllischer Landschaft und allerlei Sehenswertem in den Dörfern. Unser Foto vom Juni vergangenen Jahres zeigt Mücken-Händelwurz, eine Orchideenart, an der Hohen Buche bei Solz.

Bebra . Einen Schritt weiter ist man auf dem Weg zu einem Kulturerlebnispfad zwischen den fünf Dörfern Solz, Imshausen, Gilfershausen, Rautenhausen und Iba. In dieser Woche fand ein Treffen statt, bei dem es um die Entwicklung eines solchen Pfads ging.

„Kulturerlebnispfad“ ist zunächst nur ein Arbeitstitel. Ein zugkräftiger Name soll noch gefunden werden, sagte der Ortsvorsteher von Solz, Georg Reuß, auf Nachfrage.

Man habe die Routen für die Wanderwege und Dorfrundgänge festgelegt, erklärte Reuß. Auch sein Traum, ein Aussichtsturm in der Nähe der Hohen Buche, dort, wo sich einst eine Segelfliegerschule befunden hat, solle in einem Antrag auf Förderung berücksichtigt werden.

Zunächst ist die Planung eines solchen Weges aus dem sogenannten Leader-Programm der EU gefördert worden. Es geht darum, die Besonderheiten der Dörfer und der Landschaft mit Wanderrouten zu verbinden und unter einem Dach zu vermarkten. Sonja Kunze vom Planungsbüro AKP aus Kassel moderierte den Abend und erarbeitet nun das Konzept, mit dem man sich um weiteres Fördergeld aus dem Leaderprogramm bewerben will. Nach Angaben von Stefan Knoche von der Stadtentwicklung Bebra werden die Pläne am 5. Juni im Dorfgemeinschaftshaus in Solz öffentlich vorgestellt.

Der Solzer Ortsvorsteher Reuß erklärte, in den Dörfern stecke viel Potenzial. Zubra, die Zusammenarbeit Bebra, Rotenburg, Alheim, ende nicht an den Breitenbacher Seen.

Quelle: HNA

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