Baubeginn am Wochenende: Schallschutz für neun Million Euro

Bebra. Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ baut die Bahn in Bebra ab dem 23. Januar 2016 Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 5933 Metern.

Der Bund investiert hier insgesamt 9,1 Millionen Euro. Die überwiegend drei Meter hohen Schallschutzwände aus schallschluckenden Leichtmetallelementen werden bis Ende 2018 errichtet und liegen in Weiterode und der Kernstadt von Bebra. In diesem Jahr werden die Schallschutzwände im Gleisbereich nahe der Straße Am Stadtbad, Wittstraße und Alheimer Weg sowie nahe der Wengbergstraße und Im Knatz umgesetzt.

Von Mitte Februar bis Ende März sowie im Mai werden lärmintensive Gründungsarbeiten ausgeführt, die Schallschutzwände kommen danach an die Reihe.

Wegen der dichten Zugfolge muss der Bau Am Stadtbad bis Alheimer Weg zum größten Teil an Wochenenden nachts erfolgen. Die Bahn bittet um Verständnis, insbesondere für die optischen und akustischen Warnsignale, die zur Absicherung der Bauarbeiter erforderlich sind.

Auf dem 34.000 Kilometer langen Streckennetz der Bahn sind 3700 Kilometer besonders durch Schienenlärm belastet. Jährlich fließen 100 Millionen Euro des Bundes in das Programm. Seit 1999 wurden 1300 Kilometer saniert. Bis 2020 sollen 2000 Kilometer, bis 2030 der Gesamtumfang saniert sein.

Quelle: HNA

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