Bebraer Bahnhofsanierung startet am 4. Juni - Kosten: 10 Millionen Euro

Bebra. Die Finanzierung ist gesichert, die Planung steht: Ab 4. Juni dieses Jahres soll der Bahnhof in der traditionsreichen Eisenbahnerstadt Bebra grundlegend saniert und modernisiert werden. Das kostet insgesamt über zehn Millionen Euro.

Den Löwenanteil von 6,3 Millionen Euro zahlt die Deutsche Bahn. Das Land Hessen ist mit 3,1 Millionen Euro dabei, die Stadt Bebra mit 800.000 Euro an der Sanierung beteiligt. Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) steuert bis zum Abschluss der Bauarbeiten im Dezember des Jahres 2013 insgesamt rund 500.000 Euro für Planungskosten bei.

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Seit vielen Jahren hatten die Stadt Bebra, der NVV und das Land Hessen auf die dringend nötige Modernisierung des Bahnhofs gedrängt. Für behinderte Menschen war der Bahnhof wegen vieler Treppen, Unterführungen und langer Wege kaum nutzbar. Der jetzt geplante, barrierefreie Ausbau gilt als Meilenstein für die weitere Entwicklung des Bahnhofs und des umliegenden Stadtquartiers.

2007 hatten alle Beteiligten mit einer Bahnhofskonferenz die Weichen für die umfassende Sanierung gestellt. Im August 2011 hatten die Bahn, das Land Hessen und der NVV sowie weitere Verkehrsverbünde eine Rahmenvereinbarung geschlossen. Bis 2019 sollen in 93 Projekte insgesamt 258 Millionen Euro fließen. (ach)

Quelle: HNA

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