Lastwagen blieben liegen

Autobahn 7: Nach Schneefall ging am Kirchheimer Dreieck nichts mehr

Rotenburg/Bad Hersfeld. Am Samstagabend setzte gegen 23 Uhr rund um das Kirchheimer Dreieck  Schneefall ein. Durch die Minustemperaturen blieb der Schnee liegen und sorgte innerhalb kürzester Zeit dafür, dass sich auf der Autobahn eine geschlossene Schneedecke von zehn Zentimetern bildete.

Obwohl sieben Fahrzeuge der Autobahnmeisterei zum Räumen des Schnees eingesetzt waren, schafften die Fahrzeuge es nicht, die Schneemassen zu beseitigen. Besonders an der Steigungsstrecke zum Pommer zwischen Hersfeld West und Homberg mit fatalen Folgen: Nach und nach blieb ein Sattelzug nach dem anderen liegen und schaffte es nicht mehr, die Anstieg hinauf zu fahren. War die erste Fahrspur gesperrt, wurde auf die zweite Spur ausgewichen. Und als auch auf der zweiten Fahrspur die Fahrzeuge, darunter auch ein querstehender BMW, nicht mehr weiter kamen, wurde trotz Verbotes auch die dritte Fahrspur vom Schwerlastverkehr benutzt.

HZ-Video: Lkw blockierten die Fahrbahn am Kirchheimer Dreieck

Auch diese Fahrspur wurde dann nach kurzer Zeit von einem Sattelzug blockiert - und der Verkehr in Richtung Norden kam völlig zum Erliegen. Auch die Streufahrzeuge konnten nun nicht mehr weiterfahren. Mit viel Geduld schaffte es dann schließlich eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizeistation aus Bad Hersfeld, durch Leiten der liegengebliebenen Fahrzeuge den Verkehr nach fast einer Stunde wieder zum Laufen zu bringen.

Auch alle Räumfahrzeuge fuhren danach mehrfach den Autobahnabschnitt ab und schafften es, dass gegen 2 Uhr der Verkehr wieder halbwegs normal auf zumindest einer geräumten Spur laufen konnte. Wie die Autobahnpolizei mitteilte, kam es im zuständigen Abschnitt nur zu kleineren Unfällen mit Blechschäden. (yk/rpp)

Quelle: HNA

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