Auto-Liebhaber aus ganz Deutschland beim VW-Audi-Treff in Bebra

Bebra. Auto-gewordene Jungs-Träume, kraftstrotzend und elegant, haben sich am Sonntag am Bebraer Kreisel den Blicken der Liebhaber von VW und Audi gestellt. Die Bebraer Motorsportfreunde hatten zum dritten VW-Audi-Treff geladen.

Hunderte Fahrer aus ganz Deutschland, die meisten davon Schrauber, waren dem Ruf gefolgt. Lars Thiele kam mit seinem Golf aus Kassel. An dem Auto erinnert nicht mehr viel an das Modell, das 1983 vom Band lief. Jede Schraube hat Thiele in der Hand gehabt, in zehn Jahren Tausende Stunden gefräst, gelötet, montiert, lackiert.

Ein Tag fahren, zwei putzen

Das Ergebnis ist eine Rennmaschine in Messing-metallic. Allerdings: Das Auto ist gar nicht für die Rennstrecke gedacht. Es soll nur das Konzept eines Rennautos verkörpern. Für die Piste ist es viel zu gepflegt: Im Innenraum findet sich kein Staubkorn, im Motorraum ist jedes einzelne Teil verchromt. „Ein Tag fahren bedeutet zwei Tage putzen“, erklärt Thiele.

Der Audi Quattro von Torsten Bauer würde James Bond vor Neid erblassen lassen: ein futuristisches schwarzes Gefährt mit Flügeltüren, innen überall Plexiglas, Spiegel, Monitore.

Die Besucher führten Benzingespräche, ließen am Prüfstand die PS-Leistung ihrer Autos ermitteln und kauften auf der Händlermeile spezielle Tuningteile für die nächste Verschönerung. Eine Jury bewertete die Fahrzeuge in verschiedenen Kategorien. (zmy)

Quelle: HNA

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