Feldjäger hatten Bundes- und Landespolizisten sowie Zollbeamte zu Gast

Ein Austausch unter Kollegen

Zu Besuch bei den Feldjägern: Die Oberkommissare Lars Schmidt (links) und Jörg Engel (rechts) von der Polizeistation Rotenburg lernten unter anderem den Enok kennen, ein gepanzertes Geländefahrzeug, das in Afghanistan im Einsatz ist. Hauptmann Martin Jakob (zweiter von links) und Oberstabsfeldwebel Jan von Holten führten durch den Fuhrpark. Foto: Meyer

Rotenburg. Die in der Rotenburger Alheimerkaserne stationierten Feldjäger hatten am Wochenende Besuch von Zollbeamten, Bundespolizisten und Polizeibeamten aus ganz Hessen, darunter auch Kräften des Sondereinsatz-Kommandos (SEK) der Polizei. Die Feldjäger hatten sie eingeladen, um ihnen einen Einblick in ihre Arbeit zu gewähren und Kontakte zu knüpfen.

Der Hintergrund: Ab April 2014 wird sich der Einsatzbereich der vierten Feldjägerkompanie auf ganz Hessen ausweiten. Die Basis für ein gemeinsames Netzwerk solle ausgebaut werden, erklärte der stellvertretende Kompanieführer Hauptmann Martin Jakob.

Jakob lobte die Zusammenarbeit mit der Polizei, etwa bei Gelöbnissen im öffentlichen Raum. Als weitere Beispiele für Kooperationen mit anderen Einrichtungen nannte Jakob die Personenschutzausbildung oder gemeinsame Gefahrgutkontrollen.

In Rotenburg sind 148 Feldjäger stationiert. Die Feldjäger übernehmen innerhalb der Bundeswehr polizeiähnliche Aufgaben. Die Feldjäger seien nicht nur auf der Suche nach Fahnenflüchtigen, erklärte Jakob. Bei Auslandseinsätzen kämen die Sprengstoffspürhunde der Feldjäger zum Einsatz. Der militärische Verkehrsdienst umfasse die Kontrolle von militärischen Fahrzeugen und, im militärischen Bereich, auch die von zivilen Fahrzeugen.

In der Kaserne lernten die Gäste auch Waffen und Fahrzeuge der Feldjäger kennen. Am Schießstand und auf einem Geschicklichkeitsparcours für Fahrzeuge fanden zudem Wettbewerbe statt. (zmy)

Quelle: HNA

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