Der Tischtennisverein Richelsdorf feiert am Freitag sein 50-jähriges Bestehen

Das Aushängeschild im Ort

Erfolgreichstes Vereinsteam in 50 Jahren TTC Richelsdorf: Der Verein feierte 2009 zusammen mit den Oberligameisterinnen Lisa Ellrich, Frauke Krauß, Claudia Ries und Annabelle Bey den Aufstieg in die Tischtennis-Regionalliga. Zweiter von rechts: Vorsitzender Horst Rimbach - seit der Gründung 1963 im Amt. Repro: Vöckel

Richelsdorf. Der Tischtennisclub Richelsdof wird 50 Jahre alt. Das ist der Anlass für einen Festkommers am Freitag, 1. November, ab 19.30 Uhr im Thüringer Hof in Richelsdorf.

Im Mittelpunkt des Jubiläumsfestes stehen die Ehrung treuer und verdienter Mitglieder sowie die Vereinschronik. Sie wird in zwei Abschnitten als geschichtlicher Rückblick „50 Jahre Tischtennissport in Richelsdorf“ von den Vereinsmitgliedern vorgestellt. Mit Liedern wird der Festkommers musikalisch umrahmt.

Tischtennis ist eine Erfolgsgeschichte in Richelsdorf –und das nun schon seit 50 Jahren in einem Sportverein: dem Tischtennisclub (TTC). Diese Gemeinschaft der Freunde des schnellen Spiels mit dem kleinen Ball ist das sportliche Aushängeschild des Wildecker Ortsteils. Sie haben durch ihre Erfolge den Namen des Dorfes weithin bekannt gemacht.

„Der TTC Richelsdorf zählt mit seinen Mannschaften zu den drei größten Vereinen im Tischtenniskreis Hersfeld-Rotenburg“, stellt Tischtennis-Kreiswart Peter Luckhardt fest. Doch nicht nur sportliche Höhenflüge und eine vorbildliche Jugendarbeit prägen den Verein. Es gibt noch einen weiteren Aspekt, der gar nicht hoch genug zu bewerten ist: Seit der Gründung steht Horst Rimbach als Vorsitzender an der Spitze des Tischtennisclubs. Sein Fazit: „Der TTC Richelsdorf hat in den 50 Jahren seines Bestehens viele Höhen und Tiefen erlebt. Trotz der vielen Herausforderungen haben wir das Vereinsschiff auf Kurs gehalten.“

Für das lange Überleben sei es wichtig gewesen, immer wieder junge Menschen an den Sport heranzuführen, neue Ideen für die Vereinsführung und Methoden für das Training zu entwickeln und umzusetzen. Heute erschwerten die demografischen Veränderungen, die Kürzungen von Zuschüssen der Kommunen und Verbände sowie die Ganztagsschulen die Arbeit der Vereine. Serienspiele seien mit der Schülern und Jugendlichen während der Woche kaum noch möglich. Und am Wochenende würden die Fahrer fehlen, weil sie dann selbst spielen müssten.

Von Herbert Vöckel

Quelle: HNA

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