Gefahrenstelle Zebrastreifen: Landrat und Bürgermeister fordern mehr Sicherheit

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Besuchten das Rotenburg-Center: Bürgermeister Christian Grunwald (links) und Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt (rechts) mit Franziska Oversch-Lange und Christian Lange vom Edeka-Markt. Foto: nh

Rotenburg. Die Verkehrssicherheit am Rotenburg-Center wird nun auch auf politischer Ebene diskutiert. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt und Bürgermeister Christian Grunwald fordern, dass an der Zufahrt zum Parkdeck nachgebessert wird.

Direkt hinter der Rampe ist ein Fußgängerüberweg, den Autofahrer schlecht einsehen können. Insbesondere Kinder, ältere Menschen und Eltern mit Kinderwagen müssten am Ende der Auffahrrampe deutlich besser geschützt werden, forderte Schmidt am Rande eines Ortstermins.

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Der Landrat besichtigte vor Kurzem mit dem Bürgermeister das Einkaufszentrum, das im Oktober eröffnet hatte. Es biete eine breite Palette von Einkaufsmöglichkeiten und sei eine Bereicherung für die Stadt, sagte Schmidt. Insbesondere der Edeka-Markt sei „überraschend groß“. Allerdings fehlten im Center an mancher Stelle Ruhezonen, kritisierte Schmidt.

„Die Lage ist gut, die Beschilderung am und im Center ist leider noch nicht optimal“, sagte dessen Inhaber Christian Lange. Dem pflichtet auch der Bürgermeister bei, der zahlreiche Gespräche mit dem Eigentümer des Rotenburg-Centers, dem Stuttgarter Projektentwickler Sepa, geführt habe. Ein Werbepylon, der auf dem Honsel-Kreisel auf das Center aufmerksam machen soll, sei seit Monaten genehmigt.

Taten müssen folgen 

Getan habe sich aber nichts. „Worte sind genug gewechselt, jetzt muss die Sepa Taten folgen lassen“, sagte Grunwald. Das gelte eben auch für den gefährlichen Fußgängerüberweg, der schnellstmöglich verlegt werden müsse. „Hier muss mehr Sicherheit entstehen“, formulierte auch Schmidt die Erwartungen von Mietern und Politik an Sepa und bot an, dass die Baufachleute des Landratsamtes sowie die Verkehrsexperten mit Rat und Tat bei der Umgestaltung helfen könnten.

Von Marcus Janz

Quelle: HNA

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