Drei Bürgermeister gemeinsam in Wiesbaden

Asylbewerber: Land sagt Hilfen zu

Rotenburg/Neustadt. Bis Mitte September wird das Land ein neues „Förderprogramm zur Gemeinwesenarbeit“ auf den Weg bringen. Von ihm sollen Städte und Gemeinden mit Erstaufnahmeeinrichtungen besonders profitieren. Dies hat das Land bei Gesprächen in Wiesbaden den drei betroffenen Bürgermeistern Christian Grunwald (Rotenburg), Thomas Groll (Neustadt) und Erich Spamer (Büdingen) zugesagt.

Die Bürgermeister hatten verabredet, bei wichtigen Fragen gegenüber dem Land gemeinsam aufzutreten, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Das Land will den Kommunen nicht nur Mittel zur Verfügung stellen, um die personellen Voraussetzungen für die Sozialarbeit in diesem Bereich zu schaffen, sondern auch Geld für entsprechende Projekte bereit stellen.

Gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft „Soziale Brennpunkte Hessen“ sollen nun Konzepte für Büdingen, Neustadt und Rotenburg erarbeitet werden. Ziel sei die Integration der Flüchtlinge, Hilfsangebote zu koordinieren und die Bürger einzubinden.

„Land und Kommunen sind sich einig, dass sie eine gemeinsame Verantwortung für die Unterbringung der Flüchtlinge tragen“, heißt es in der Mitteilung. Die Bürgermeister wünschen sich dabei vom Land eine offensive Öffentlichkeitsarbeit. Es müsse Positives ebenso dargestellt werden wie Negatives. (red/dup)

Quelle: HNA

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