Drei Stunden Unterhaltung beim Heimatabend der Bebraer Kirmes im Festzelt

Applaus – auch ohne Maus

Ein optisches Glanzlicht des Heimatabends in Bebra: der Auftritt der Jazztanzgruppe „Girls Revolution“ vom TV Ronshausen mit „Single Ladys“.

Bebra. Die Springmaus blieb zu Haus - den Besuchern beim Kirmesauftakt in Bebra machte das gar nichts aus. Sie erlebten einen stimmungsvollen Einstieg in das Erntedank- und Heimatfest.

Drei Stunden prächtige Unterhaltung mit Tanz, Musik und Gesang beim Heimatabend im Festzelt. Auch der Humor kam nicht zu kurz. Der Lohn für die Akteure auf, vor und neben der Bühne: Tosender Applaus.

„Erleben Sie ein Potpourri der guten Laune“ - Moderator Friedhelm Claus hatte mit dieser Ankündigung nicht zu viel versprochen. Der Musikzug des TSV Bebra startete schwungvoll mit einer Polka: Böhmischer Diamant. Fit und schlaggewaltig stellten sich die Turnerfrauen vor: ihr Auftritt - Drums Alive - Trommeln auf Gymnastikbälle.

Für Jubelstürme sorgte der Projektchor Popcorn aus Gilfershausen. Ihre Lieder: „Wir sind am Leben“ von Rosenstolz und „Tage wie diese“ von den Toten Hosen. Das Studio Klangtreff präsentierte den Song „Bebra 2012“, die Gruppe Flotte Sohle der Sozialen Förderstätten tanzend ihre „Zwerge“ und frei nach den Randfichten den „Rups vom Grill“.

Die Jugendlichen der Bebraer Kirmesgruppe brachten die „Drei am WC“ auf die Bühne und stellten sich mit einem Tanz vor. Der Schrebergartenverein schickte einmal mehr Alice Leischner ins Rennen um die Zuschauergunst. Ihr Auftrag: Stopp’ den demografischen Wandel.

Optische Glanzlichter des Abends entzündeten ferner die türkische Kindertanzgruppe mit Volks- und Zumbatänzen, die Gruppe „Taps-on-Fire“ aus Rotenburg mit Stepp- und die „Girls Revolution“ vom TV Ronshausen mit Showtänzen.

Heimatabend in Bebra

Ein Höhepunkt des Heimatabends war noch vor dem großen Finale aller Mitwirkenden der Auftritt der TSV-Seniorengruppe 35+ mit einer sportlichen Piratenfahrt bis ans Ende der Welt. Musikalisch umrahmt wurde der Kirmesauftakt vom TSV-Musikzug. Ein Gedicht zum Erntedank trugen nach dem Einbringen des Erntekranzes die Repräsentanten der Bebraer Kirmes vor: Kirmesmädchen Rebecca Berge und Kirmesbursche Michael Mohr.

„Na bitte, es geht doch!“ Stadtverordnetenvorsteher Herbert Börner freute sich über die vielen Besucher im voll besetzten Festzelt beim Heimatabend in Bebra. Die Kirmes werde angenommen, sagte er.

Zur Tradition der Kirmes in Bebra gehört es, Gäste aus der englischen Partnerstadt Knaresborough zu begrüßen. In diesem Jahr waren es Bürgermeister John Batt mit seiner Frau Sue, Mavis und Nigel Clemmitt vom englischen Partnerschaftskomitee Town Twinning, June Harkins, Pat und David Tankard sowie Rosita und John Moore als weitere Mitglieder, die Bebras Amtschef Horst Groß in der Biberstadt willkommen hieß. Zudem gab es Auszeichnungen für die Bebraer Partnerschaftsmitglieder Christiane Eichhorn und Sabine Behrens für ihre Verdienste um die Partnerschaft. Die Ansprachen übersetzte Bebras Stadträtin Ilse Koch.

Von Herbert Vöckel

Quelle: HNA

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