Alte Schätze neu entdeckt

Franz Mansky plant eine neue Ausstellung: Historische Gegenstände gesucht

Ein Prunkstück. Der Wappenteller, den Franz Mansky hier präsentiert, stammt aus dem Jahr 1880. Im Hintergrund sieht man eine Gardine aus dem Schloss, die in Handarbeit aus Brokat und Seide gefertigt und mit prächtigen Stickereien geschmückt worden war. Foto: Schäfer-Marg

Rotenburg. Ein silbernes Sahnekännchen von 1860, das einmal Prinzessin Auguste gehört haben soll, ein silbernes Teesieb aus dem Rotenburger Schloss - über solche Schätze verfügt Franz Mansky schon. Jetzt ist er auf der Suche nach weiteren historischen Schätzen aus der Fuldastadt.

Diese will er im Februar 2014 in einer neuen Sonderausstellung im Kreisheimatmuseum in Rotenburg präsentieren. Mansky, der schon viele Ausstellungen organisiert hat, weiß, dass so mancher Rotenburger historische Besonderheiten zu Hause hat. „Ende der 1960er-Jahre konnten Bürger Teile aus dem Schloss käuflich erwerben. Das haben auch viele gemacht“, erzählt er.

Durch seine Ausstellungen hat er sich einen guten Ruf erworben. Viele Menschen waren schon bereit, ihre Schätze leihweise zur Verfügung zu stellen, weil sie wissen, wie sorgfältig Mansky mit ihnen umgeht. Er hofft, dass er nun viele Gegenstände, Dokumente und Fotos für die Ausstellung unter dem Motto „Rotenburger Schätze neu entdeckt“ zusammentragen kann.

Schon jetzt verfügt er über einen Glockenklöppel der alten St.-Georgs-Kapelle, der bei Ausschachtungsarbeiten entdeckt und dem Museum zur Verfügung gestellt worden war. Ein Märchenbuch des Lehrers und Schriftstellers Adolf Hauert, „Das alte Paar“, mit Illustrationen von Ils Hauert gehört ebenfalls zu den Schätzen, die ausgestellt werden sollen. Der Chorverein 1843 hat Pokale zur Verfügung gestellt, außerdem gibt es schon historische Festschriften und Gemälde für die Präsentation. Von Willi Ludwig, dem früheren HNA-Redaktionsleiter und begeistertem Maler, stammt ein Gipsrelief, das man sich bei der Ausstellung ansehen kann.

Die Rotenburger Schätze sollen vom 14. Februar bis zum 23. Mai 2014 gezeigt werden. Wer etwas dazu beitragen möchte, sollte sich umgehend mit Franz Mansky in verbindung setzen.

Kontakt: Franz Mansky, Telefon 06623/33 85

Von Silke Schäfer-Marg

Quelle: HNA

Kommentare