33 Aussteller auf der Gewerbeschau in Alheim: Service und Arbeitsplätze vor Ort

Alles für Haus und Hof

Früh übt sich: Natascha Kuhr (links) und Johanna Kullmann aus Heinebach haben es sich auf einem 16 PS starken Aufsitz-Mäher mit hydrostatischem Getriebe und 92 Zentimeter Schnittbreite bequem gemacht. Fotos:  Apel

Heinebach. Wer nicht schon längst wusste, was es alles in der Sonnengemeinde gibt, der konnte sich am Wochenende bei der 7. Gewerbeschau der Alheimer Gewerbetreibenden davon überzeugen.

33 Aussteller stellten ihre Dienstleistungen und Produkte vor, und dabei wurde deutlich, dass das heimische Gewerbe mit jedem „städtischen“ Händler mithalten kann und dem Internet-Versandhandel insoweit überlegen ist, als es unschlagbaren Service vor Ort bietet. Das unterstrich auch Lothar Schäfer, der Vorsitzende des Gewerbevereins. Jeder habe es in der Hand, durch Kauf vor Ort bestehende Arbeitsplätze zu sichern und dazu beizutragen, dass neue geschaffen werden.

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt ermunterte dazu, immer wieder zu zeigen, was man habe und könne: „Wir brauchen unser Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.“ Ähnlich äußerte sich Bürgermeister Georg Lüdtke, der dazu aufrief, beweglich zu bleiben und so die Zukunft zu gestalten.

Sehen und ausprobieren

Im Ausstellungszelt und auf dem Gelände des Festplatzes gab es jede Menge zu bestaunen. Angefangen bei selbstmähenden Rasenmähern bis hin zu Elektro-Nutzfahrzeugen war fast alles zu sehen und auszuprobieren, was man in Haus und Hof oder für den geliebten Vierbeiner gebrauchen kann.

Wer seine vier Wände oder den Zaun um das Grundstück auf Vordermann bringen oder Strom erzeugen will, wurde eingehend beraten. Anziehungspunkt für Automobilfans war ein Lamborghini, den eine auf Werbung und Kommunikation spezialisierte Heinebacher Firma mit modernster Folientechnik in ein „versilbertes“ Prunkstück verwandelt hat.

Auf ganz besonders großen Zuspruch stieß am Sonntag die von Wolfgang Viereckt moderierte Versteigerung, bei der die von den Ausstellern gestifteten Sachpreise per Gebot an den Mann gebracht wurden. Der dabei erzielte Erlös wurde verlost.

Von Wilfried Apel

Quelle: HNA

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