Auf dem Kreisjugendhof gab es Spaß, Spiel und viele Informationen

500 Besucher beim Familientag

Viele Familien ließen sich am Sonntag vom schönen Spätsommerwetter und von den tollen Angeboten zum Kreisjugendhof locken - so wie Familie Eck (links) und Familie Dietz aus Rotenburg.

Rotenburg. Gut geplant und gut besucht - so präsentierte sich der vom Landkreis Hersfeld-Rotenburg anlässlich seines 40-jährigen Bestehens ausgerichtete Familientag, zu dem er zusammen mit den Zubra-Kommunen Bebra, Rotenburg und Alheim und der Sparkasse rund um und in den Kreisjugendhof eingeladen hatte.

Knapp 500 Besucher dürften es gewesen sein, die bei schönstem Sonntagswetter auf den Kratzberg gepilgert waren. Es erwartete sie eine breite Palette von Informationsständen verschiedener Institutionen – angefangen bei der Kinder-, Jugend- und Familienförderung des Landkreises, die unter anderem auf ihre „Frühen Hilfen“ hinwies, bis hin zu Vertretern der Beratungsstellen des Diakonischen Werks und des Sozialdienstes katholischer Frauen, des Sportkreises und der Volkshochschule.

Überall konnte man an Spielen teilnehmen und Spaß haben, denn neben Information stand auch Unterhaltung auf dem Programm. So konnte Thorsten Zeige, der den ganzen Nachmittag über als Moderator fungierte, eine große Abordnung des Karate-Dojo aus Rotenburg und verschiedene Tanzgruppen begrüßen.

Großen Anklang fand der Kinderchor „Sternschnuppe“ aus Weiterode, der unter Leitung von Patrick Busch zum Besten gab, wie es dem dicken Herrn Uklatsch erging. Auch die türkisch-kurdisch-aramäisch-afghanische Sängertruppe der Stadtjugendpflege Bebra sorgte für Stimmung, als sie rappte, was das Zeug hielt, und natürlich auch die Rotenburger Band „BeatLine“. Andere Akzente setzte die Abordnung des Orchesters der Musikschule Hersfeld-Rotenburg unter der Leitung von Wolfram Waldeck.

Schon im Vorfeld des Familientages hatten vor allem junge Leute aufgeschrieben, wo überall sie in den Zubra-Gemeinden noch Nachholbedarf für Angebote an Familien sehen. Grund genug für eine Podiumsdiskussion der Bürgermeister Horst Groß, Christian Grunwald, Georg Lüdtke und der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz.

Alle vier Politiker sahen ihre Kommunen im Gespräch mit HR4-Moderator Rainer Jahnke gut aufgestellt. Immer wieder klang allerdings auch durch, dass für Investitionen nur wenig Spielraum besteht. Georg Lüdtke appellierte deshalb an alle Eltern, sich für Baumaßnahmen, die dem gemeindlichen Nachwuchs zugute kommen, zu engagieren: „Das unterstützen wir dann natürlich gern!“ Im Übrigen war er sich mit seinen Kollegen einig, dass man „zubranisch“ denken müsse – nicht jede Gemeinde müsse beispielsweise über ein Schwimmbad verfügen.

Von Wilfried Apel

Quelle: HNA

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