Vorbildliche Bildung zur Nachhaltigkeit: Gemeinde ist Kommune der UN-Dekade

Alheim ist wieder dabei

Preisverleihung: Bürgermeister Georg Lüdtke (Zweiter von links) und eine kleine Abordnung der Gemeinde nahmen in Frankfurt die vierte Auszeichnung zur Kommune der UN-Dekade für Alheim entgegen. Foto: nh

Alheim. Schon zum vierten Mal ist die Gemeinde Alheim als Kommune der UN-Dekade ausgezeichnet worden. Sie habe in eindrucksvoller Weise Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Praxis umgesetzt, lobte die Jury.

Der Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees der UN-Dekade, Prof. Dr. Gerhard de Haan, sagte beim Festakt in Frankfurt: „Seit der dritten Auszeichnung als Kommune der Weltdekade hat sich Alheim hoch motiviert engagiert und stetig weiterentwickelt.“ Dieses äußerst hohe Engagement habe die Jury überzeugt, Alheim als eine von sechs Kommunen erneut für das Jahr 2014 auszuzeichnen. Bürgermeister Georg Lüdtke nahm die Urkunde und das Banner der UN-Dekade entgegen.

Viel Anerkennung

Alheim erntet von außerhalb viel Anerkennung für die Umsetzung eines ökologischen, sozialen und ökonomischen Leitbildes mit dem Titel „Alheim – voller Energie!“ In fast allen kommunalen Handlungsfeldern habe sich die Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE, etabliert.

In Kindertagesstätten und Krippen werde BNE gelebt. An 27 außerschulischen Lernorten können die Kinder nachhaltige Entwicklung naturnah erleben. Ein Altenhilfe- und Generationen-Netzwerk wird gerade aufgebaut, und im Ortsteil Heinebach ist bereits ein neuer sozialer Ortskern mit dem Haus der Generationen, der Seniorenwohnanlage Wohnkonzept 55+, der Kindertagesstätte Haus der kleinen Füße samt Kinderkrippe Traumland sowie dem Familien-Zentrum entstanden. Jede Einrichtung biete Veranstaltungen für die Bevölkerung an, damit alle Bürger an der Bildung für nachhaltige Entwicklung teilhaben können.

Von Jung bis Alt

Nicht zuletzt mit den Senioren-Umwelttrainern ziehe sich das Motto „Von Jung bis Alt“ wie ein roter Faden durch das Alheimer BNE-Bildungskonzept, lobte die Jury: „Die Fortschritte in der kleinen Gemeinde, insbesondere im Hinblick auf die strukturelle Verankerung der BNE in allen Bildungsbereichen sowie die Vernetzung mit der Zubra-Region (Zusammenarbeit Bebra, Rotenburg, Altheim) betreffend, sind beachtlich.“ (red/mcj)

Quelle: HNA

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