Alheim hofft auf Nachhaltigkeitspreis

Über den Dächern von Alheim: Schon der Blick auf die Gemeinde im Fuldatal, hier Heinebach, zeigt mit den vielen Fotovoltaikanlagen, wie wichtig erneuerbare Energien genommen werden. Dafür könnte es nun den Deutschen Nachhaltigkeitspreis geben. Foto: Janz

Alheim. Preise hat Alheim schon viele, aber diesen noch nicht: Die Gemeinde im Fuldatal ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2012 nominiert – und das in gleich zwei Kategorien. Der ist eine der renommiertesten Auszeichnungen in diesem Bereich.

Die Preisverleihung findet zwar erst am 6. Dezember in Düsseldorf statt, aber Alheim hat es zumindest schon unter die besten vier Kandidaten geschafft.

Das teilte die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis mit. Eine Expertenjury hat Alheim während einer Sitzung Anfang September in die engere Auswahl genommen. Insgesamt haben sich 119 Städte und Gemeinden beworben. Der Preis wird in diesem Jahr zum ersten Mal auch an Kommunen vergeben.

In der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Kleinstädte und Gemeinden“ konkurriert Alheim mit der Samtgemeinde Barnstorf (Niedersachsen, Kreis Diepholz), der Stadt Pfaffenhofen an der Ilm (Oberbayern) und der Stadt Wunsiedel (Oberfranken). In der Kategorie „Klima und Ressourcen“ hat es Alheim sogar unter die letzten drei Nominierten geschafft, neben der früheren Bundeshauptstadt Bonn und der Gemeinde Saerbeck im nördlichen Münsterland.

Bürgermeister Georg Lüdtke wusste schon vor der Versammlung der Gemeindevertretung am vorigen Donnerstag, dass Alheim vorne dabei ist, durfte die gute Neuigkeit aber noch nicht verbreiten. Jetzt tut er seine Freude auch öffentlich kund: „Die Nominierung zeigt, welch hohe Anerkennung unsere seit Jahren täglich geleistete Arbeit in allen Bereichen genießt.“

Damit kann Alheim einmal mehr auf eine oder sogar gleich zwei Auszeichnungen für die Bemühungen um ökologisches Handeln hoffen. „Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis prämiert Kommunen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten vorbildlich nachhaltige Gemeindeentwicklung betreiben und damit in besonderer Weise den Gedanken einer zukunftsfähigen Gesellschaft fördern“, heißt es in der Nominierung. Auf den Sieger wartet ein Preisgeld von 35 000 Euro.

Schon früher wurde Alheim für das Engagement für erneuerbare Energien ausgezeichnet: 2008 gab es den Titel „Gemeinde der UN-Dekade“, und bereits im Jahr davor wurde Alheim mit dem Deutschen Solarpreis der Vereinigung für erneuerbare Energien ausgezeichnet.

Von Marcus Janz

Quelle: HNA

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