Alheim: Hessen Mobil plant Ausbau der B 83 ab Juni

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Demnächst wieder Baustelle: Die Bundesstraße 83 in Heinebach soll auf rund 1000 Metern Länge erneuert werden.

Alheim . Die Bundesstraße 83 in der Ortslage Heinebach soll laut Planung der zuständigen Behörde Hessen Mobil ab Juni komplett ausgebaut werden. Wenn gebaut wird, sollen auch die Trinkwasserleitungen erneuert werden. Der Gemeinde Alheim entstehen dadurch Kosten in Höhe von 260.000 Euro.

Weitere 120.000 Euro kommen für die Erneuerung von 60 Hausanschlüssen hinzu, die von den Anliegern übernommen werden müssen. Es soll zudem überprüft werden, ob mit einem Kostenaufwand von weiteren 40.000 Euro die Rohre so dimensioniert werden sollen, dass der Brandschutz im Gewerbegebiet verbessert werden kann.

Dem entsprechenden Beschluss stimmte nach Absprache die große Mehrheit der Gemeindevertreter in ihrer Sitzung unter Leitung von Marc Heinzerling zu. Mehrere Gemeindevertreter bezweifelten die Notwendigkeit des Komplettausbaus. Deshalb wurde beschlossen, dass die Gemeinde mit Hessen Mobil noch einmal über die Notwendigkeit sprechen und klären soll, ob der Zeitpunkt nicht nach hinten verschoben werden kann.

Zwei Gegenstimmen und eine Enthaltung kamen von der CDU-Fraktion. Volker Klöpfel (CDU) sprach sich strikt gegen den Ausbau aus. Wenn dieser aber komme, so bestand Einigkeit, wolle man die Wasserleitung auf jeden Fall ebenfalls erneuern.

Um Weihnachten herum gab es bereits vier Wasserrohrbrüche an der 50 Jahre alten brüchigen Leitung, erklärte Bürgermeister Georg Lüdtke. Hessen Mobil habe Geld vom Bund für die Straße zugewiesen bekommen, schon im März sollen die Ausschreibungen laufen, ab Juni solle ausgebaut werden. Die Straße habe technische Mängel, die Verkehrssicherheit sei laut Hessen Mobil beeinträchtigt.

Fritz Aschenbrenner (CDU) hingegen meinte, die B 83 sei noch nicht so kaputt. Auch Udo Aschenbrenner (SPD) sah das so, erklärte aber: „Wir müssen mitziehen.“

Zuletzt vor 17 Jahren

Die Ortsdurchfahrt ist zuletzt 1996 saniert worden. Baumängel sorgten danach für jahrelange Auseinandersetzungen. Noch vier Jahre nach dem Straßenausbau gab es Untersuchungen, um Nacharbeiten im Zuge der Gewährleistungspflicht einfordern zu können. (ank)

Quelle: HNA

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