Markt Ende Dezember dicht

Aldi schließt: Fläche in Obersuhl zu klein für Sortiment

Obersuhl. Mit einer Verkaufsfläche von 620 Quadratmetern ist die Filiale in Obersuhl den Anforderungen des Discounters nicht mehr gewachsen.

Das erklärte Thomas Pfeifer, Geschäftsführer der Aldi-Regionalgesellschaft Hann. Münden, auf Anfrage unserer Zeitung zur geplanten Schließung des Marktes Ende Dezember.

Die Sortimentserweiterung mit neuen Waren wie zum Beispiel frischem Brot und frischen Brötchen brauche Platz - mindestens 900 Quadratmeter würden als Verkaufsfläche insgesamt dafür benötigt, sagte Pfeifer.

Diese Anforderungen seien in Obersuhl bedauerlicherweise bei Weitem nicht mehr erfüllt. Deshalb habe das Unternehmen sich für die Schließung der Obersuhler Verkaufsstelle zum Jahresende entschieden.

Den Termin, Montag, 31. Dezember, hatte Armin Krapf, Erster Beigeordneter der Gemeinde Wildeck, wie berichtet in der jüngsten Sitzung des Parlaments bekannt gegeben. Er vertritt den erkrankten Bürgermeister Jürgen Grau. „Für Wildeck ist die Schließung ein Verlust“, sagte Krapf. Den Obersuhlern werde das spezielle Sortiment von Aldi fehlen.

Auch Aldi-Geschäftsführer Pfeifer bedauerte die Schließung. „Als die Filiale 1998 mit dieser Verkaufsfläche eröffnet wurde, hatten wir noch ein anderes Sortiment und andere Anforderungen“, sagte er. Er verwies auf die in Heringen und Bebra bestehenden Aldi-Filialen als nächste Einkaufsmöglichkeiten des Unternehmens. (pgo)

Quelle: HNA

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