Netzwerk Zubra eröffnet im September eine Veranstaltungsreihe zur Seniorenarbeit

Aktiv bis ins hohe Alter

Rüstig bis ins hohe Alter: Immer mehr Menschen erleben dieses Glück. Foto: nh

Rotenburg. Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an: Nach rund vier Jahrzehnten Berufsleben und Familienarbeit ohne Zwänge und Verpflichtungen zu leben, kann eine ganz schöne Herausforderung sein.

Zur ersten Veranstaltung im Seniorennetz „Zukunft für Bebra, Rotenburg an der Fulda und Alheim“ (Zubra) unter dem Motto „Aktiv im Ruhestand“ am Donnerstag, 26. September, sind Senioren ab 60 Jahren eingeladen. Auch all diejenigen, die beruflich oder privat mit älteren Menschen zu tun haben, sind im Bürgerzentrum am Rotenburger Bahnhof willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um 15.30 Uhr wird die Veranstaltung mit dem Vortrag „Erfülltes Leben nach dem Berufsleben“ eröffnet. Hans Schäfer stellt zudem den Verein „Bürgerhilfe Rotenburg“ vor.

Austausch in Kleingruppen

Anschließend ist genügend Zeit zum Austausch, zur Diskussion, zur Äußerung von Ideen sowie zum Knüpfen von Kontakten. Bei Kaffee und Kuchen werden sich die Teilnehmer in kleinen Gruppen mit verschiedenen Fragestellungen zum Thema Älterwerden auseinandersetzen: Was macht mein Leben im Alter lebenswert? Was ist mir beim Älterwerden besonders wichtig? Mit welchen Problemen werde ich zu kämpfen haben? Wie kann ich altersgerecht und aktiv meine Freizeit verbringen?

Um besser planen zu können, wird um telefonische Anmeldung bis spätestens Freitag, 20. September, unter der Nummer 06678/ 919169 gebeten.

Für den weiteren Projektverlauf sind folgende Termine geplant: „Mobil und gut versorgt“ am Dienstag, 22. Oktober, ab 15.30 Uhr im Haus der Generationen Alheim sowie „Von guten Händen gepflegt“ am Dienstag, 19. November, im Gama-Altenzentrum in Bebra. Die Abschlussveranstaltung zum Seniorennetz wird dann im Frühjahr 2014 stattfinden.

Jung und Alt profitieren

„In der sehr aktiven Altersgruppe der Über-60-Jährigen steckt ein enormes Potenzial, welches die Zubra-Gemeinden Bebra, Rotenburg und Alheim zusätzlich attraktiv machen könnte“, erläutert Horst Groß, Geschäftsführer der Zubra. Die Menschen dieser Altersgruppe hätten aufgrund ihrer Lebenserfahrung einen großen Wissensschatz, der nicht verloren gehen dürfe, und genügend Freizeit, um diesen für ehrenamtliche Aufgaben zu nutzen.

Davon profitierten beide Seiten: „Die einen haben eine Aufgabe, die ihre Lebensfreude bewahrt, andere erhalten notwendige Unterstützung. Beide Seiten erweitern dadurch ihren Horizont“, sagt Groß. (red/esp)

Quelle: HNA

Kommentare