Rotenburger Gospelchor Good News musizierte gemeinsam mit Gast aus Tansania

Afrikas Klang in der Kirche

Zeigten ihr Können: Der Gospelchor Good News hatte für seinen Auftritt am Sonntagabend in der Rotenburger Martin-Luther-Kirche Lieder in den Sprachen Ki-Suaheli oder Shona vorbereitet. Unser Bild zeigt von links die Trommlerinnen Lisa-Marie Strantz und Gabi Käufler mit dem Ehrengast, Pfarrer und Musiker Lee Cosmas Ndeiy, der aus Tansania stammt. Foto: Meyer

Rotenburg. Den Klang Afrikas hat der Rotenburger Gospelchor Good News bei einem Konzert in der Martin-Luther-Kirche nach Rotenburg gebracht. Die Sängerinnen und Sänger trugen Lieder zur Ehre Gottes oftmals in den afrikanischen Originalsprachen wie Ki-Suaheli oder Shona vor. Bereichert wurde das Konzert durch den aus Tansania stammenden Pfarrer und Musiker Lee Cosmas Ndeiy, der die Sänger mit Trommel und Gitarre begleitete und mit den Kirchenbesuchern sang.

Bunte Kleider und Trommeln

Für das Afrika-Konzert „Sing, Afrika, sing!“ hatte sich der Gospelchor mit bunten Kleidern geschmückt und viele Trommeln mitgebracht. Die Lieder, die er sang, handelten von der Dankbarkeit für Jesu Liebe oder von der Reise zum Lichte Gottes. Gerade mit den letzten Stücken des Konzerts gelang es dem Chor, dem Publikum die Lebensfreude des afrikanischen Gospels zu vermitteln. Am Wochenende hatten die Sängerinnen und Sänger bei einem Workshop mit Lee Cosmas Ndeiy nach sechsmonatiger Probezeit noch mehr über die afrikanische Musik gelernt.

Während des Konzerts erklärte der aus Afrika stammende Pfarrer, dass in Afrika ohne Noten gesungen werde, und dass es wichtig sei, beim Singen zu lächeln. Das Publikum sang begeistert mit.

Der Gospelchor-Leiter Ernst Kreis hatte Lee Cosmas Ndeiy vor mehr als 30 Jahren in Afrika kennen gelernt und den mittlerweile in Deutschland lebenden Pfarrer später wieder getroffen. Aus der Feder des Mannes aus Tansania stammt eines der Lieder in afrikanischer Sprache, das der Chor sang. Der deutsche Text lautet: „Wer den Namen des Herrn anruft, soll gerettet werden.“ Dieses Lied, verriet Ernst Kreis, habe in ihm die Liebe zum afrikanischen Gospel geweckt - und dazu geführt, dass er diese Lieder mit dem Gospelchor eingeübt habe.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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