Matthias Reiter tritt bei Landtagswahl an

AfD-Kandidat ist für Gemeindereform

Kandidiert für den Landtag: der Rockensüßer Matthias Reiter von der AfD. Foto: nh

Rockensüss. Die neue Partei Alternative für Deutschland (AfD) tritt am kommenden Sonntag, 22. September, mit einem Direktkandidaten im Landtagswahlkreis 10 (Rotenburg-Sontra) an. Matthias Reiter aus Rockensüss wirbt um die Erststimme der Wähler.

Der 44-Jährige wurde in Eschwege geboren und verbrachte seine Jugend in Sontra-Krauthausen. Nach dem Abitur absolvierte Reiter eine Banklehre bei der Sparkasse Eschwege, an die sich eine zweijährige Reserveoffizierslaufbahn beim Panzeraufklärungsbataillon 5 in Sontra anschloss. Danach studierte er Betriebswirtschaftslehre in Göttingen und München.

Nach vielen Jahren im Münchner Raum kaufte Reiter 2009 einen Bauernhof in Rockensüß. Dort lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern. Er arbeitet im Außendienst als Verkaufsleiter eines mittelständischen Unternehmens aus Ostwestfalen.

Der Aufruf der neuen Partei Alternative für Deutschland, in einer lebendigen Demokratie mitzumachen und mitzugestalten hat Matthias Reiter zu seiner Kandidatur motiviert. Das Hauptaugenmerk liege für ihn auf der Abkehr von der übermäßigen Verschuldung von Bund, Land und Gemeinden, erklärt Reiter und hält auch unpopuläre Entscheidungen für notwendig: „Um eine Gemeindereform in Nordhessen werden wir in den nächsten Jahren nicht herum kommen, auch wenn das manchmal schmerzlich sein wird.“

Als Skandal bezeichnet Reiter die nun schon seit 20 Jahren dauernde Diskussion um die Autobahn 44. Sie solle nun endlich fertig gebaut werden: „Der Bürger hat das Gefühl, nicht gehört, nicht wahrgenommen, ja ignoriert zu werden mit seinen Sorgen und Nöten.“ Deshalb habe sich der Rockensüßer der AfD angeschlossen, die er als Alternative zu den Altparteien versteht. (red/mcj)

Quelle: HNA

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