Bereitschaftsdienst im Landkreis neu organisiert

Ärztliche Hilfe gibt’s ab Dienstag unter Telefon 116117

Hersfeld-Rotenburg. Die Neuordnung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes im gesamten Kreis Hersfeld-Rotenburg tritt am Dienstag in Kraft. Wer außerhalb der Sprechstunden ärztliche Hilfe benötigt, bekommt sie ab sofort unter Telefon 116117.

In unserer Region landen die Anrufer in der Dispositionszentrale in Kassel, wo sie ihre Symptome schildern können.

Je nach Fall und Erkrankung werden sie dann weiter verwiesen an die nächste Bereitschaftsdienst-Zentrale. Diese befinden sich in Bad Hersfeld und Rotenburg. In Rotenburg ist sie aber nur an den Wochenenden und an Feiertagen geöffnet, in Bad Hersfeld auch abends während der Woche.

Für Patienten aus Cornberg und Nentershausen ist bereits seit Januar die Zentrale in Eschwege zuständig, für Ersrode und Hainrode ist es die Zentrale in Fritzlar. Wenn notwendig, kommt auch ein Arzt nach Hause zu den Patienten, insbesondere nachts.

Die ärztliche Versorgung außerhalb der Sprechzeiten sei ein Herzstück der ambulanten Versorgung, erklärt Dr. Eckart Auel, Obmann der niedergelassenen Ärzte im Kreis. Auch künftig sollen die Patienten immer Hilfe bekommen. Einerseits sollen mehr Hausbesuche angeboten werden, andererseits wird laut Kassenärztlicher Vereinigung (KV) Hessen von mobilen Patienten auch erwartet, dass sie etwas weitere Wege in Kauf nehmen.

Im Kreis Hersfeld-Rotenburg war ursprünglich nur eine Bereitschaftsdienstzentrale in Bad Hersfeld vorgesehen. Auf Betreiben der Ärzte im Kreisteil Rotenburg gibt es nun aber zumindest an den Wochenenden am Kreiskrankenhaus in Rotenburg Sprechzeiten, erläuterte der stellvertretende Obmann der niedergelassenen Ärzte im Kreis, Dr. Johannes Flicker. In Bad Hersfeld befindet sich die Zentrale zunächst noch wie bisher Am Markt, später wird sie ans Klinikum umziehen.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

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Quelle: HNA

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